Ebola-Epidemie betrifft keine Reisen von Afrikascout

Seit Wochen schon halten uns die Schlagzeilen aus Westafrika mit dem Ausbruch einer neuen Ebola-Epidemie auf Trab. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht über neue Fälle aus den Gebieten Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone informiert werden. Selbst aus der Sicht der WHO ist diese Epidemie ein „Internationaler Gesundheitsnotfall“.

Ebola, dessen erste Fälle im Jahr 1976 im heutigen Kongo auftraten, gehört zu den hämorrhagischen Fiebererkrankungen und führt in 60 bis 90 Prozent der Fälle zum Tod. Die Übertragung des Virus erfolgt durch Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen eines erkrankten Menschen und bis heute gibt es keine spezifische Therapie bzw. Impfung gegen Ebola. Zwar grassiert die Ebola-Epidemie eher in ländlichen und abgelegenen Gebieten Westafrikas, trotz allem möchten wir Sie darüber informieren, was es für Sie bedeutet, in dieser Zeit Ihren wohlverdienten Urlaub in Afrika zu verbringen.

Afrikascout - Ebola Entfernungen zu unseren Reiseländern

Laut Auswärtigen Amt besteht derzeit für beliebte Reiseziele in Ostafrika wie z.B. Tansania, Uganda oder Kenia sowie die nordafrikanischen Staaten wie Tunesien, Ägypten etc… keine Gefahr. Auch alle anderen, weiter südlich und östlich gelegenen Länder wie Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia, Malawi sowie Simbabwe sind derzeit problemlos zu bereisen. Erste Staaten wie Guinea, haben ihre Grenzen zu Sierra Leone und Liberia geschlossen, um so eine Ausbreitung des Virus zu stoppen. Laut dem Gesundheitsministerium in Lusaka (Sambia) ist Menschen aus Ländern in denen Ebola ausgebrochen ist, die Einreise nicht gestattet. Ebenso ist es den Staatsbürgern Sambias verboten in betroffene Länder zu reisen.

Wie schon erwähnt grassiert der Virus im westlichen Afrika; betrachtet man die Luftlinie-Entfernungen zu den beliebtesten Reiseländern wie Südafrika, Tansania oder Simbabwe, so besteht kaum Beunruhigung. Allein die Entfernung zwischen Liberia und Südafrika beträgt über 5.371 Kilometer. Auch näher gelegene Länder wie Namibia oder Sambia sind weit über ca. 4.500 Kilometer von den betroffenen Gebieten/Ländern entfernt.

Wer Bedenken bezüglich des Fluges hat, kann auch hier beruhigt sein. Einige Fluggesellschaften haben Flüge in und aus betroffenen Ländern gestrichen. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) scheint das Ansteckungsrisiko auf Flügen sehr gering, da sich das Virus nicht über Luftzirkulation sondern ausschließlich über Körperflüssigkeiten verbreitet.

Allerdings warnt das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen auch vor dem Verzehr von Buschfleisch. Ebola-Viren fanden sich bei Schimpansen, Gorillas, Affen, Waldantilopen und Fledermäusen. Zwar ist dieses Fleisch keine unbedingte Delikatesse im südlichen und östlichen Afrika, dennoch sollte dieser Hinweis als kleiner Leitfaden für Ihren Urlaub in Afrika dienen.

Wir von Afrikascout sehen zum momentanen Zeitpunkt keinerlei Sorgen bezüglich Reisen in das südliche und östliche Afrika und informieren uns tagtäglich über Neuigkeiten oder Reisewarnungen die das Auswärtige Amt bereitstellt. Sollten hier gravierende Änderungen eintreten, werden wir unsere Kunden diesbezüglich selbstverständlich informieren.

Zusätzliche, wichtige Informationen von Afrikascout zum Thema Ebola finden Sie hier:
https://www.afrikascout.de/offener-brief-der-geschaeftsfuehrung-die-medienvertreter-deutschlands-zum-thema-ebola-sierra-leone-guinea-und-liberia/

Wer sich zu seinem Reiseziel und Sicherheitshinweisen genauer informieren möchte, findet alle Informationen unter: www.auswaertiges-amt.de

Quellen: Focus, Auswärtiges Amt, Spiegel online

Viele Grüße

Ihr Afrikascout
Annette Hoffmann