Joe Gretsch und 2 mores smiles e.V. – Soziale Projekte in Südafrika Teil 2

Josef Gretsch in Suedafrika mit 2 more smiles

Joe Gretsch und 2 More Smiley e. V. – Hilfe aus Deutschland

Nachdem Freunde und Bekannte Joe bei seiner Arbeit in Südafrika während eines Besuches beobachteten und die Nöte sahen, mit denen er vor Ort zu kämpfen hat, war klar, dass auch von Deutschland aus Hilfe bereitgestellt werden kann und sollte (siehe hierzu unser Blog „Joe Gretsch und 2 more smiles e. V. – Soziale Projekte in Südafrika“.

Ganz nach Joe’s eigener Philosophie, etwas zu geben, ohne auf ein finanzielles Entgeld zu warten, gründeten sie den gemeinnützigen Verein „2 More Smiles e. V.“ (seit 2013 eingetragener Verein). Alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich – wie Joe selbst auch. Mit gesammelten Spenden unterstützen sie Joe’s Arbeit vor Ort. Der Lohn für die Bemühungen ist das Lachen der Kinder, Alten und Kranken… immer wieder 2 mehr als zuvor!

Josef Gretsch von 2 more smiles in Suedafrika

Joe und seine neuen Pläne – Bau eines Kindergartens

Joe lernte die ehemalige Kindergärtnerin Frau Leibrand kennen. Als der Kindergarten, in dem sie gearbeitet hat, schließen musste, weil keine Gelder für die Weiterführung aufgebracht werden konnte, beschloss sie, ihre eigenen Räumlichkeiten für einige der Kinder zur Verfügung zu stellen. Seit 2013 kümmert sie sich um jene, unterrichtet diese im Lesen und Schreiben und gibt ihnen Schutz und Aufmerksamkeit. Joe sah hier großes Potential, viel Liebe zur Sache und Eifer für das Gute. Was sich schnell im Kopf als gute Idee entwickelte – die Errichtungen eines neuen Kindergartens in Somerset West – kostete in der Umsetzung noch einige Zeit. Der Bauplatz ist nun gesichert. Ende Mai diesen Jahres wurde der erste Spatenstich gesetzt. Im Gespräch berichtete Joe, dass in den letzten Tagen auch schon das Fundament gegossen wurde.

Joesef Gretsch baut einen Kindergarten in Afrika

 

 

 

 

 

 

 

Es geht voran. Frau Leibrand und Familie werden fester Bestandteil der Leitung des Kindergartens werden. Mit den richtigen Menschen an seiner Seite sei in dieser Richtung noch eine Mnege zu verwirklichen, sagte Joe im Gespräch mit uns. Mindestens 10 Kindergärten möchte er bauen. Das sei sein großes Ziel.

Kindergärten – Orte des Schutzes, der Bildung und des Zusammenkommens für Jung und Alt

Das Prinzip der Ganzheitlichkeit, des größtmöglichen Nutzens seiner Hilfe vor Ort zieht sich wie ein roter Faden durch Joe’s Überlegungen, Planungen und Projekte. So soll die Bereitstellung des Kindergartens in Somerset West nicht nur die Kleinen glücklich machen. Die Räumlichkeiten sollen effektiv und sinnvoll genutzt werden. Planungen hinsichtlich einer Nachbetreuung (‚After Care‘) nach Kindergartenschluss um 16 Uhr gibt es schon. Diese käme vor allem den Kindern zu Gute, die sonst allein zu Hause wären oder sich allein auf der Straße aufhalten müssten. Frau Leibrands Tochter wird für die Nachbetreuung zuständig sein und weißt dazu notwendige Kompentenzen auf. Des weiteren soll dieser Ort als eine Art Gemeinschaftshaus verstanden und genutzt werden, an dem sich Jung und Alt treffen können. Für einen Nachmittag in der Woche ist schon ein zusammenführender Gottesdienst geplant.

Mit Vorfreude blicken wir Afrikascouts zum Herbst diesen Jahres, wo wir dazu eingeladen wurden, Joe persönlich kennen zu lernen und einen genaueren Einblick in sein erfülltes Leben zu bekommen. Wir werden Sie über unsere Erfahrungen vor Ort auf dem Laufenden halten.

Erfahren Sie vorab schon mehr über die Tätigkeiten des Vereins, aktuelle Neuigkeiten zu Joe’s Arbeit in Südafrika und über Spendenmöglichkeiten HIER.