Joe Gretsch und 2 mores smiles e.V. – Soziale Projekte in Südafrika

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Wir stellen vor: Josef alias Joe Gretsch und 2 more smiles

Schwer erkrankt reiste Josef Gretsch (auch Joe genannt) 2006 nach Südafrika, um sich zu erholen. Innerhalb kürzester Zeit wurde er dort beschwerdefrei. Aus ein paar Monaten, die eigentlich für seinen Aufenthalt in Südafrika geplant waren, sind nun über 13 Jahre geworden. Aber Joe sitzt nicht herum und freut sich allein über seinen weiterhin guten Gesundheitszustand. Er hatte sich damals vorgenommen, dem Land und seinen Menschen etwas von seinem großen Glück zurück zu geben. Seine Lebenseinstellung hatte sich geändert. Lebensziele verschoben sich oder wurden ausgetauscht. Planungen für Projekte unter dem Namen „2MoreSmiles“ wurden entwickelt.

Joe’s Gründe – sein Weg

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So lernte Joe in den ersten Monaten seines Aufenthaltes in Südafrika nicht nur die schöne Seite des Landes kennen. Er kam auch mit dem Alltag der Menschen, mit Schicksalsschlägen, mit bitteren Umständen und Folgeerscheinungen von Geschichte und Lebensstandards in Kontakt. Die große Armut an allen Ecken des Landes erschütterte ihn und ließ ihn darüber nachdenken, wie er helfen könne. Vor allem ging und geht es Joe darum, bestehendes Leid nicht einfach hinzunehmen, sondern das Leben der betroffenen Menschen etwas erträglicher und leichter zu machen. „Es lässt sich immer ein Weg finden, wie man einen Beitrag leisten kann!“ (Zitat: Vereinsseite von 2MoreSmiles)

Aus bestehender Armut in den Townships und Homelands resultiert minimale und schlechte 2moresmiles schule in suedafrikaErnährung. Krankheit ist die Folge. Hautfarbe und Herkunft bestimmen noch immer die Zukunftschancen der Ärmsten der Armen in Südafrika. Oft heißt das schon für die ganz Kleinen: Keine Chance auf Bildung, auf Erziehung, Schutz, Ordnung und Disziplin. Das Abrutschen in die Kriminalität, in den Alkoholismus oder für viele Mädchen und Frauen in die Prostitution sind die Folgen. Der Teufelskreislauf zur Weitergabe der Armut schließt sich.

In unserem Gespräch mit Joe wurde sein Weg der Hilfe ganz deutlich formuliert: „Was hilft Politik oder was helfen Gesetze, die die Folgen der Armut – sprich Kriminaltät – härter bestrafen? Man muss die Augen offen halten und an der Basis des Problems für Veränderung sorgen.“

2moresmiles hilfsprojekt in suedafrikaUm Ordnung in ein junges Leben zu bekommen, um Zukunftschancen für ein besseres Leben zu schaffen, muss Bildung bereitgestellt werden. Diese muss schon früh einen wichtigen Stellenwert in einer Familie haben. Um den enormen Wert der Bildung zu etablieren, müssen existentielle Probleme einer Familie in den Townships in den Hintergrund geraten. Wenn neben Bildungsmöglichkeiten also auch ausreichend Nahrung für die Kids zur Verfügung gestellt wird, beides sogar an einem Ort erfolgt, macht sich Mama, macht sich Papa weniger Sorgen – um die Kinder und um sich selbst. Es muss ganzheitlich gedacht und reagiert werden, um nachhaltig etwas zum Guten zu verändern.

Joe Gretsch und seine zwei Projekte

Joe widmet sich zwei Projekten, die in beschriebener Weise der Problemlinderung dienen:

Meals On Wheels

Sein erstes Projekt hilft den Kleinen, Alten und Kranken, um deren Grundbedürfnisse zu josef gretsch im einsatz für 2moresmiles unterstuetzt von afrikascouterfüllen. Unter dem Namen „Meals On Wheels“ werden in vielen Teilen Südafrikas täglich Mahlzeiten gekocht und kostenlos an die Bedürftigen ausgeliefert. Mal direkt nach Hause, mal zu bestimmten Ausgabestellen oder auch zu Schulen. In der Western Cape Region (rund um Kapstadt) übernimmt Joe mit Freunden und Freiwilligen diesen Job. An mehreren Verteilungsstationen erfreuen er und sein Team die Menschen mit frisch zubereiteten, vollwertigen Mahlzeiten. Stolz erzählte er, dass so fünf mal die Woche bis zu 190 Mahlzeiten an den Mann, die Frau und das Kind gelangen.

Joe und die Helderberg Grundschule

Mit dem zweiten Projekt legt Joe den Fokus der Hilfe auf die Bildung. In der öffentlichen meals on wheels wird unterstuetzt von afrikascoutHelderberg Grundschule, in der Kinder aller ethnischen Angehörigkeit zusammen unterrichtet werden, hilft er unter anderem mit Hausmeistertätigkeiten aus und unterrichtet auch schon einmal die ein oder andere Stunde. Vor allem bei den Kleinen fehlt es in Sachen Bildung an allen Ecken und Enden. Einen geordneten und normalen Schulalltag durchzuführen, ist nicht immer möglich. Die Ausstattung, angefangen bei Tischen und Stühlen, ist maximal veraltet oder unzureichend. Moderne Lehrmaterialien oder Medien sind Mangelware. Das was da ist, muss lange halten und den größtmöglichen Zweck erfüllen. Für notwendige Projekte zur Bekämpfung von Rassenkonflikten fehlt oft das geschulte Personal.

In einem weiteren Blogartikel erfahren Sie mehr über Joes derzeitige Projekte.

Wollen Sie mehr über die beschriebenen Projekte erfahren, dann besuchen Sie Joe auf der Seite 2MoreSmiles.