Kitesurfen in Afrika – Eine Kite-Expedition in Namibia mit Wüste und Atlantik für echte Abenteurer

Eine Kitereise durch Namibia mit Kite Armada Adventures ist nicht irgendein Kiteurlaub

Gerade eben erst bin ich zurück gekehrt von der 2020er Tour, die trotz Covid-Beschränkungen reibungslos durchgeführt wurde und für maximale Begeisterung bei allen Kitern und „Nicht-Kitern“ gesorgt hat. Kite Armada Adventures, hat als Spezialist für Kitereisen weltweit in diesen schwierigen Zeiten 2020 seinen Teilnehmern zeigen können, was echte Freiheit bedeutet. Auf dem Land und auf dem Wasser. Gerne möchte ich euch einen kurzen Einblick in diese fantastische Kiteboard-Reise geben.

Kitesurfer auf Kitereise in der Namibwüste? Kiteurlaub im Sossusvlei Namibia? Wie soll das gehen?

Nach unserer Landung in Windhoek wurden wir abgeholt und sämtliches Kite Equipment im Trailer zu unserem Starthotel gefahren. Nun fragt ihr euch sicher: „Kiten in Windhoek? Das geht doch garnicht?“ Korrekt. Das Außergewöhnliche an dieser Kitereise ist nämlich, dass es eine Mischung aus extremer Offroad Tour mit Durchquerung der Namibwüste plus Kiteboarding auf dem atlantischen Ozean ist. Namibia ist ein Land der Extreme. Ein Land, das von Savannen, Stein, Meer, Wüste und extrem starken Winden an der Küste geformt wurde. Hier sind Windstärken von weit über 30 Knoten an einigen Küstenabschnitten fast Normalität. Namibia will „erfahren“ werden.

Genau darum sind wir in Windhoek gestartet und haben zu Beginn erst einmal eines der Highlights von Namibia, das berühmte Sossusvlei mit Deadvlei bei Sesriem besucht. Quer durch Namibia mit unserem Kitesurf Equipment auf dem Dach… weit und breit noch kein Meer in Sicht, ging es also zu den höchsten Dünen der Welt. Das hat schon für Aufsehen gesorgt, zumal wir 2020 zu den sehr wenigen Touristen gehörten, die in Namibia unterwegs waren. Alle haben sich sehr gefreut uns zu sehen und ein wenig Business machen zu können, nach so vielen Monaten der Durstrecke. In Sesriem haben wir im Desert Quiver Camp geschlafen und in der Sossusvlei Lodge zu Abend gegessen. Ein genialer Start in eine noch genialere Reise die nun folgen wird.

Lüderitz – der Top Kitesurfspot in Namibia. Austragungsort der Lüderitz Speed Challenge

Am Folgetag ging es über Gravel Road nach Lüderitz zum Guesthouse „Alte Villa“, wo uns alle schon erwartet hatten und Freude strahlend – inkl. Gästeliebling Bruno, einem schwarzen Labrador, dem man einfach knuddeln MUSSTE – empfingen. Die Zimmer und die Einrichtung in diesem wunderschönen, alten Gebäude sind einfach klasse. Sofort von der ersten Minute an haben wir uns extrem wohl gefühlt und die ganze Villa war nun unsere für die kommenden Tage. In Lüderitz selbst stand natürlich jeden Tag Kitesurfen auf dem Programm, denn der Wind war extrem stark und die Kitesurf Wetterbedingungen hätten nicht besser sein können. Berühmt durch die jährlich stattfindende „Lüderitz Speed Challenge“, hat der Kitesurfspot Lüderitz seinem Namen alle Ehre gemacht. Es wurde gekitet was das Zeug hält. Alles was zählte waren Geschwindigkeit, enorm hohe Sprünge und der Spass im Wasser des rauhen Atlantik. Abends haben wir in urigen Kneipen gesessen und leckeren Fisch, Fleisch etc… gegessen. Alles frisch und von bester Qualität, wie es in Namibia üblich ist. Es waren wundervolle und erlebnisreiche Tage in Lüderitz. Bevor wir weiterfuhren, machten wir noch einen kurzen Stopp bei Kolmanskuppe, der alten Diamantenstadt, um uns die Ruinen anzusehen. Verrückt, was hier vor garnicht allzu langer Zeit aus dem Wüstenboden „gestampft“ wurde, um die wertvollen Steine aus dem Sand zu holen… Am Nachmittag erreichten wir unser exklusives Camp in der Namib, mit fest installierten Canvas Zelten und die Aussicht aus unseren Chalets war einfach atemberaubend schön. Der Sonnenuntergang absolut magisch. Hier sollte der „Luxus“ dann vorerst auch ein Ende finden, denn der eigentliche Charakter dieser Reise ist CAMPING! Keine Lodges wie bisher. Namibia erfahrene Reisende werden sich denken: „Ja gut. Das kann ich bis hierher auch alles selbst mit dem Mietwagen erleben.“ Und das ist auch richtig.

Eine Gruppe Kitesurfer in Afrika auf Wüstendurchquerung… Verkehrte Welt oder ein Abenteuer der besonderen Art?

Jedoch haben wir die Namib nun nachfolgend – immer noch mit den Kiteboards und weiterem Kite-Equipment auf den Dächern unserer 4×4 Fahrzeuge von Ost nach West durchquert. Wir sind mitten durch! die Namibwüste gefahren und dies ist als Selbstfahrer nicht möglich, denn es Bedarf hier erstens besonderer Permits, sowie zweitens jeder Menge Erfahrung im Umgang mit dem schwer zu befahrenen Terrain. Nach der unbeschreiblich schönen, wie aufregenden Fahrt durch die namibische Wüste, einem wilden Camp mitten im Nirgendwo und einer fantastischen Nacht unter dem atemberaubenden Sternenhimmel Namibias war es dann soweit: Plötzlich standen wir am Atlantik. Diese Weite, diese Farben, diese Naturgewalten um uns herum… Es gibt wohl keinen Menschen auf dieser Welt, der hier nicht ehrfürchtig wird und alles in Frage stellt, was er bis dato erlebt hat in seinem Leben, denn in Namibia begegnest Du Dir selbst auf eine Weise, wie Du es noch nie erlebt hast. Eine Reise durch Namibia ist Meditation pur! Alle Kitesurfer waren natürlich beim Anblick des Atlantik völlig aus dem Häuschen und konnten es nicht erwarten, endlich ihre Kiteboards, Twin Tips, Kites aller Art, Trapeze, Bars, Pumpen und weiteres herauszuholen und sich schnellstmöglich in ihre Neoprenanzüge zu schwingen… Der atlantische Ozean und seine Winde eignen sich hervorragend für Downwinder über viele, viele Kilometer. Da die Reise jedoch nicht streng nach Plan durchgeführt wird, wurde auch zwischendrin spontan entschieden: „Hier ist es schön! An diesem Kitespot bleiben wir“ Kurzerhand wurde dann die mobile Küche aufgebaut, um nach den Kitesessions direkt aus dem Wasser zum Grill laufen zu können, um leckeres Essen zu genießen. Eine Kite-Expedition, die an Spontanität und Logistik keine Wünsche offen lässt. Wir hatten Chemie Toiletten dabei… Mobile Duschen… Kühlschränke voll mit leckerem Essen, Bier, Gin und Tonic, Wein… Süßigkeiten, Chips… einfach alles! Täglich sah unser Kite-Camp anders aus… täglich war es an einem anderen Platz, mitten im Nirgendwo… Kite Armada Adventures geht im Detail auf die Wünsche seiner Kunden ein, wie kaum ein anderer Anbieter. Liebe zum Detail und vor allem zum Kitesport ansich, ist zu jeder Sekunde deutlich spürbar…

Über Sandwich Harbour und Surfspot Donkey Bay, von vielen auch Skeleton Bay genannt, fuhren wir nach Walvis Bay

Über Sandwich Harbour und Donkey Bay, von vielen auch Skeleton Bay genannt, ging es dann nach Walvis Bay, wo – natürlich – auch Kitesurfen am Kitebeach und an der Lagune auf dem Programm stand. Hier endete unsere diesjährige Reise und ich kann garnicht anders, als 100 Punkte für die Idee, die Planung und die perfekte Durchführung an Carsten Franik, den Gründer von Kite Armada Adventures Namibia zu vergeben. Mit so viel Herzblut und so viel Liebe zum Detail, werden die wenigsten Reisen ausgearbeitet. Wirklich ein super Kite-Event mit Suchtfaktor. Hört sich meine Beschreibung auch für Dich nach einem perfekten Kite-Urlaub an? Dann solltest Du nicht zögern und Dich entweder bei mir, Sabine Kastner von Afrikascout, unter: safari@afrikascout.de oder direkt bei Carsten Franik von Kite Armada Adventures unter: hello@kitearmada.com melden. Mehr Informationen zu Carsten und seiner Kite Armada Adventures Expeditionswelt findest Du direkt hier: https://www.kitearmada.com/ Schaut euch unbedingt auch diesen Kurzfilm an: KITE ARMADA ADVENTURES NAMIBIA – Ein MUST DO für KITESURFER

Spätestens dann, fühlt ihr ein kleines, winziges bißchen… welche wahnsinns Gänsehautmomente euch bei Kite Armada Adventures in Namibia erwarten.

Ich wünsche euch fantastische Kitesurf Erlebnisse Eure Sabi von Afrikascout