Klassische Selbstfahrerreise von Johannesburg nach Durban

Was gibt es schöneres, als „unabhängig und frei“ das wunderschöne Südafrika als Selbstfahrer zu erkunden; mal kurz anzuhalten, wo immer man etwas Interessantes entdeckt hat und in seinem wohlverdienten Urlaub nicht an zeitliche Termine gebunden ist. Nicht jeder fühlt sich bei einer Gruppenreise mit manchmal bis zu 18 Personen wohl und benötigt vielleicht eher seine Ruhe oder mag die „herrlichsten Tage“ des Jahres einfach nicht mit vielen Menschen teilen.

Für genau jene haben wir von Afrikascout einige traumhafte Selbstfahrerreisen in unserem Programm. Diese Südafrika Selbstfahrer Reise ist eine von insgesamt 3 Reisen, die Sie zu einer großen Reise kombinieren können! Sie beginnt in Johannesburg und endet in Durban. Sollten Sie mehr Zeit zur Verfügung haben und gerne noch bis Port Elizabeth oder gar Kapstadt fahren wollen, so ist dies durchaus möglich und problemlos machbar.

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Auf diesem 9-tägigen Teilstück entdecken Sie einige der atemberaubenden Highlights von Südafrika, Sie fahren durch das Königreich Swaziland und erleben auf dieser Selbstfahrerreise neben wunderschöne Nationalparks mit Wildtierbeobachtung auch tolle Aussichten entlang der Panoramaroute.

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Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Johannesburg haben Sie erst mal Zeit, sich von den Strapazen der langen Flugreise zu erholen. Sie werden in Ihr Hotel gebracht und können zunächst ein wenig relaxen. Wer Lust hat, sich Johannesburg anzusehen, kann fakultativ vor Ort eine geführte Stadtrundfahrt oder eine Township-Tour buchen, währen am Nachmittag Ihr Mietwagen zum Hotel geliefert wird.

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Schon gleich am nächsten Morgen beginnt Ihre Traumreise durch eines der schönsten Länder Afrikas. Die Reise führt Sie in das landschaftlich schöne Mpumalanga, dem Ort der aufgehenden Sonne. Kurz vor Sabi, fahren Sie über den beeindruckenden Long Tom Pass (2.149 M) wo Sie am Fuße des Passes im „Misty Mountain“ übernachten werden.

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Nach dem Frühstück besuchen Sie das alte Goldgräberstädtchen Pilgrim´s Rest, das mit seinen alten, restaurierten Gebäuden an längst vergangen Zeiten erinnert. Im Jahr 1873 entdeckte hier der Digger Allec Patterson dicke Goldklumpen im klaren Wasser am „Pilgrim´s Creek“. Es dauerte nicht lange und schon bald reisten immer mehr Digger aus der ganzen Welt zu diesem „kostbaren“ Fleckchen Erde. 1895 wurde, nach dem der kleine Ort explosionsartig wuchs, die Transvaal Gold Mining Estate Ltd gegründet. Erst 1971 waren die Vorkommen erschöpft und der Betrieb von Transvaal wurde eingestellt. Im Jahr 1972 wurde Pilgrim´s Rest von der Regierung übernommen und zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Bis heute hat diese Stadt nicht an „Zauber“ verloren; die Häuser von Pilgrim´s Rest wurde liebevoll restauriert und Besucher können heute verschiedene Häuser besichtigen. So zum Beispiel das „Miner´s House“, ein typisch spartanisch eingerichtetes Haus eines Goldgräbers. Aber auch die ehemals herrschaftliche Residenz des Chefs der Transvaal Gold Mining Estate Ltd steht den Besuchern offen. Wer Lust hat, kann am Pilgrim´s Creek auch heute noch sein Glück im Goldwaschen versuchen.

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Nach dieser Reise in die Vergangenheit fahren Sie weiter entlang der berühmten Panoramaroute und machen Ihren ersten Stopp an „God´s Window“. Von drei Aussichtsplattformen am Rand der dichtbewaldeten Hänge, kann man bei klarem Wetter bis hinunter zum ca. 700 Meter tiefer liegenden Lowveld sehen. Bourke´s Luck Potholes mit seinen eigenartig erodierten Felsen wird Sie faszinieren – mehr aber noch der gewaltige Blyde River Canyon mit Blick auf die drei Rondavels – Berge, die wie afrikanischen Rundhütten aussehen. Nach all diesen beeindruckenden Aussichten auf die atemberaubende Landschaft, fahren Sie über den Abel Erasmus Pass hinunter ins Lowveld wo Sie in einer privaten Game Lodge übernachten werden. Am späten Nachmittag unternehmen Sie auf dem Gelände der Lodge eine Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug.

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Und was wäre Südafrika ohne den weltbekannten Krüger Nationalpark. Sie verbringen einen ganzen Tag mit Pirschfahrten im eigenen Mietwagen in diesem rund 20.000 Quadratkilometer großen Wildschutzgebiet Südafrikas. Der Krüger Nationalpark gehört zu den größten Nationalparks Afrikas und ist nicht nur für hervorragende Wildtierbeobachtungen bekannt. Vielmehr findet man dort eine typische afrikanische Bilderbuchlandschaft vor. Weitläufige Steppen- und Graslandschaften, durchzogen von Flüssen und Wasserlöchern ziehen unzählige Wildtierarten zum Trinken an. Riesige Herden von Büffeln, Zebras, Gnus, Antilopen, Elefanten oder Nashörner sowie eine enorme Anzahl von Raubtieren wie Geparden, Löwen oder Leoparden sind hier beheimatet. In den vielen Flüssen im Krüger Nationalpark tummeln sich Flusspferde, während manches Krokodil faul am Ufer vor sich hin döst oder nach seinem nächsten Opfer Ausschau hält. Am späten Nachmittag verlassen Sie dann den Krüger Nationalpark und übernachten in der Gegend von Hazyview, bevor es am nächsten Tag in eines der letzten Königreiche Südafrikas, Swaziland geht. Dort haben Sie die Gelegenheit am Straßenrand echte afrikanische Andenken zu kaufen.

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Nach Ihrem Frühstück führt Sie die Tour in die Provinz KwaZulu-Natal, Heimat des stolzen, ehemaligen Kriegervolkes der Zulu. Fakultativ können Sie eine Sundowner Bootsfahrt auf dem Jozini Stausee buchen und sich die schöne Umgebung bei einem leckeren Getränk ansehen. Eine weitere Pirschfahrt im Hluhluwe-Imfolozi Wildpark steht auf dem Programm. Hier wird seit Jahren wertvolle Arbeit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Nashörner geleistet. Anfang der 60er Jahre war das Breitmaulnashorn vom Aussterben bedroht – im Imfolozi existierten weltweit die letzten bekannten Vorkommen. In der „Operation Rhino“ fing man die Nashörner ein und schickte sie an Reservate und Zoos weltweit um die Anzahl dieser wunderschönen Tiere wieder zu erhöhen. Ähnliche Bemühungen finden hier auch mit dem Spitzmaulnashorn statt. Eine vielfältige Vegetation bietet Lebensraum für viele Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Die Big Five sind hier, im Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark ebenso vertreten wie Geparde oder Wildhunde und Giraffen.

Durban

Am späten Nachmittag verlassen Sie den Park und fahren weiter in die Weltnaturerbestätte Isimangaliso Wetlands Park. Dieser Nationalpark umfasst Feucht- und Küstengebiete mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Im Zentrum des Parks befindet sich der St. Lucia See, nach dem der Park einst benannt wurde. Mit einer Länge von ca. 50 Kilometern und einer Breit von bis zu 15 Kilometern ist er der größte See Südafrikas. Hier leben die größten Krokodil- und Flusspferdebestände des Landes und zwischen den Seen und Sümpfen tummeln sich Reiher, Pelikane und Störche. Bevor Sie jedoch am nächsten Tag St. Lucia verlassen, sollten Sie unbedingt eine Bootsfahrt auf der Suche nach Flusspferden und Krokodilen unternehmen.

Durch endlose Zuckerrohrfelder erreichen Sie dann, gegen Nachmittag, die pulsierende Stadt Durban am Indischen Ozean. Mit über 3,4 Millionen Einwohnern ist Durban die größte Stadt der Provinz KwaZulu-Natal. Durban, als bedeutende Industrie- und Hafenstadt mit dem größten Hafen Afrikas ist vor allem bei Surfern aufgrund seiner Strände und des subtropischen Klimas ein vielbesuchtes Urlaubszentrum des Landes. Diese Stadt bietet ein breit gefächertes Kulturleben, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote. Bummeln Sie entlang der beinahe endlosen „Golden Mile Strandpromenade, genießen Sie einen Spaziergang am Strand oder besuchen Sie den uShaka Marine Komplex, wo in eindrucksvoll gestalteten Großaquarien die gesamte Unterwasserwelt vor Südafrikas Küsten zur Schau gestellt wird.

Mehr Informationen dieser Reise bezüglich Terminen, Preise und detailliertem Reiseverlauf finden Sie unter:

Südafrika – Krüger Nationalpark Safari – 3 Tage in tollen Unterkünften – Lodgereise

Herzliche Grüße

Ihr Afrikascout
Annette Hoffmann