Küsten- und Meeres-Safaris in Namibia – Unterwegs zu Wal und Co. in Walvis Bay

Mit Mola Mola und Afrikascout in Walvis Bay

Die Küsten des südlichen Afrikas zeichnen sich durch einen hohen Fisch- und Planktonreichtum aus, der u.a. der Benguela-Strömung geschuldet ist. Im Juli ziehen diese guten Lebensbedingungen auch die Wale an, die aus der Antarktis kommen und auf ihren Wanderwegen sind. An den Küsten Südafrikas, aber auch in Namibia verweilen sie bis Oktober und gebären und erziehen ihre Jungen.

Walvis Bay – abenteuerlich unterwegs in der Küstenstadt am Atlantik

In Namibia ist vor allem die Stadt Walvis Bay („Walfisch-Bucht“) erstes Reiseziel, um den gigantischen Meeressäugern näher kommen zu können. Die Stadt an der Atlantikküste ist bei der Reise durch den Namib-Naukluft-Nationalpark gen Swakopmund ideal zu erreichen. Seit dem 18. Jh. entwickelte sich hier eine enorme Fischereiindustrie, die auch heute noch für hochwertige Fisch- und Meeresgerichte steht. Genießen Sie erstklassige Austern und köstliche Fischspezialitäten in den Restaurants vor Ort!

Küstensafari im Allradfahrzeug

Neben Bootstouren zu den Benguela-Delfinen und Robben können sie sich in Walvis Bay auch für die abenteuerliche Küstensafari im Allradfahrzeug entscheiden (Informationen und weitere Details zu den Touren in unserem Blog: Spektakulär – Ein Ausflug im 4×4 Fahrzeug von Walvis Bay nach Sandwich Harbour)
Ein Traum wird wahr: Fahren Sie entlang der Lagune von „Sandwich Harbour“, erklimmen Sie die Dünen und treffen Sie auf Pelikane, Seeschwalben und Flamingos.

Walbeobachtung in Walvis Bay

Die Küsten Namibias liegen an den Wanderwegen der Wale, die im Juli von den schwierigen Lebensumständen der Antarktis flüchten. Der hohe Fischreichtum, viel Grill und der seichte, warme Wellengang in den geschützten Buchten laden zum Verweilen ein. Von Juli/August bis Oktober kann man sie vom Land und im Wasser beim Aufziehen ihrer Jungen beobachten. In Walvis Bay kann man sich in dieser Zeit hauptsächlich auf die Sichtung von Buckelwalen (Humpback Whales) und Südkaper (Southern Right Whales) freuen.

Buckelwale – Humpback Whales

In den küstennahen Gewässern des Atlantiks im südlichen Afrika suchen sie sich kurzzeitig ein warmes Zuhause: die Buckelwale. Die gigantischen Meeressäuger – mit einer Länge von bis zu 18 m – sind von anderen Walarten vor allem durch ihr auffälliges Tauchverhalten zu unterscheiden: Dabei springen sie beinahe in ihrer gesamten Länge aus dem Wasser auf und tauchen unter der Bildung eines Buckels wieder ab. Bei dieser akrobatischen Aktion ist schön zu beobachten, wie sie ihre Schwanzflosse edel aus dem Wasser abheben lassen. Sailing ‚at its best‘ für unvergessliche Momente! Die Buckelwale leben meist allein oder in kleinen Gruppen von nicht mehr als 9 Tieren. Benannte Gruppenbildung kann man vor allem während der Paarungszeit beobachten.
Für ein geordnetes Zusammenleben beherrschen sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Gesängen zur Kommunikation, die hauptsächlich von den Männchen in den Tauchphasen auszumachen sind. Im Vergleich zu den Southern Right Whales (Südkaper) besitzen die Buckelwale riesige Pektoralflossen (Flipper), die die Akrobaten häufig beim Spielen, Springen und Toben zeigen. 

Southern Right Whales – Südkaper

Die Southern Right Whales, Südkaper oder auch südliche Glattwale sind im Vergleich zu den Buckelwalen deutlich größer und schwerer – sie können bis zu 80 Tonnen wiegen. Außerdem besitzen sie einen größeren Kopf und tragen keine Rückenflosse. Ihre Flipper sind wesentlich kürzer. Sie sind braun bis dunkelgrau mit sehr wenigen hellen Flecken. Die Humpback Whales hingegen weisen einen markanten hellen Bauch auf. Der Name „Southern Right Whale“ stammt aus den dunklen Zeiten des Walfangs, in welchen die Art als ideal zu bejagen eingestuft wurde. Er war der „Richtige“, weil er viel von dem damals sehr begehrten Tran enthielt. Zudem besitzt er eine große Anzahl an Barten, die unter anderem heiß begehrt für die Herstellung von Korsetts waren. Gut, dass dieser Modetrend abgeschaft wurde – für die Wale als auch für die Frauen!
Ein weiteres charakteristisches Merkmal sind die Callosities. Hierbei handelt es sich um Verkrustungen am Kopf und im Rückenbereich der Wale, die durch kleine Krustentiere – Cyamids oder auch Flohkrebse – hervorgerufen werden. Diese ernähren sich von den äußeren Hautschichten der Wale und verweilen an ihnen ein Leben lang. Die unterschiedlichen Verkrustungen sind u.a. hilfreich für die Walforschungen, da sie die einzelnen Individuen eindeutig voneinander unterscheidbar machen.

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…und vergessen Sie nicht, einen Tagesausflug in Walvis Bay einzuplanen.

Viel Spaß auf Ihrer eigenen, unvergesslichen Walexkursion wünschen
Ihre Afrikascouts!