Oryx Antilope – Überlebenskünstler in trockenen Wüstengebieten

Mit Afrikascout in die Dünen der Namib

Die Oryxantilope – Lebensraum – Anpassung Aussehen

Die Oryxantilope (Art: Oryx Gazella) bevorzugt trockene und halbtrockene Gebiete. Sie ist deshalb häufig in Afrika, vor allem in der Namib Wüste anzutreffen. Auch auf dem Wappen Namibias machen zwei der Gesellen eine gute Figur.

Als Gattung gliedert sich die Oryx-Antilope in sechs Arten. Von diesen stehen zwei auf der Liste der bedrohten Arten.
Die Zugehörigkeit zur Familie der Hornträger schein logisch: Hier tragen sowohl die männlichen als auch die weiblichen Exemplare Hörner. Diese können bis zu 1,50 m lang werden und sind bei den Männchen meist länger als bei den Weibchen. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal des Geschlechtes ist des weiteren ihr Verhalten. Weibliche Oryxantilopen treten meist in Gruppen von bis zu 40 Tieren auf. Männchen hingegen leben als Einzelgänger.
Mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,20 m ist Oryx Gazella die größte Art unter den Oryxantilopen. Neben der beachtlichen Standhöhe von bis zu 1,80 m – dabei ca. 200 kg schwer – ist sie vor allem durch die beeindruckende schwarz-weiße Gesichtsmaske gut von anderen Antilopen-Arten zu unterscheiden. Der Maske hat sie wohl auch ihren anderen Namen „Gäms- oder Spiessbock“ zu verdanken. Die Verwandtschaft ist nicht abzustreiten.

Die Oryxantilope – Anpassung an das Wüstenklima

Es ist nun einmal so wie es ist: Um dort idyllisch und gesund leben zu können, wo genügend Platz und Nahrung ist, wo wenig Fressfeinde oder Konkurrenten leben, da muss man sich einiges einfallen lassen. Das raue, trockene und heiße Wüstenklima bringt viele Lebewesen an ihre körperlichen Grenzen. Mit geschätzt ca. 390.000 Exemplaren kommt die Oryxantilope aber sehr häufig in Namibia vor. Sie muss etwas können, was andere nicht können.

Nahrung und Wasserhaushalt

So hat sie etwa ihre Ernährungsgewohnheiten dem besonderen Angebot angepasst. Die Oryxantilope ist ein Grasfresser und frisst am Liebsten nachts, da dann mehr Tau auf den Pflanzen ist. Sie kann jedoch auch problemlos nicht giftige Sukkulenten, Früchte und Wurzeln verdauen. Beachtlicher ist jedoch, dass sie in Zeiten der Dürre auch das giftige Wolfsmilchgewächs „Euphobia Damarana“ nicht ablehnt und gut verträgt.

Regulierung der Körpertemperatur

Steigen die Außentemperaturen auf über 38°C, geraten viele Säugetiere in Überhitzungsgefahr. Davor schützt sich die Oryx in der Namib mit einem speziellen Anpassungstrick: Über ein besonders verknüpftes Adernetz an der Halsschlagader wird Wärme ausgetauscht. Das erhitzte Blut gelangt für einen Kühleffekt zuerst in die Nasenaterien und erst dann „gekühlt“ zum Gehirn. Sinnvoll, um einen Hitzeschlag zu umgehen!

Sollten Sie auf ihrem Ausflug durch die Namib-Wüste auf die großen, Masken tragenden Oryxantilopen treffen, muss die Geschichte der faszinierenden Anpassung einfach auf den Tisch!

Viel Spaß beim Bestimmen, Erzählen und Fachsimpeln auf Ihre unvergleichlichen Reise durch Namibia.

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