Reisebericht zu meiner Malawi und Sambia Reise Teil 1

Seit vielen Monaten weiß ich nun bereits, dass ich am 8. April 2016 nach Lilongwe fliegen werde, um an dieser wunderschönen Inforeise durch Malawi und Sambia teilzunehmen, zu der mich unser neuer Partner vor Ort eingeladen hat. Er möchte mir all die schönen Seiten seines Landes zeigen, damit ich Ihnen liebe Interessenten und Kunden von Afrikascout, davon berichten und Ihnen Bilder und Filme zeigen kann. Das Verrückte ist: Ich freue mich nicht! Zu viel hatte ich in den letzten Monaten um die Ohren und ich konnte nie einfach mal nur mal für mich sein und mich ausruhen. Und heute geht es auch noch nach Afrika auf eine 10 tägige, anstrengende Reise…. Aber.. Wir werden nun sehen wie es mir dort ergehen wird…

Mit gemischten Gefühlen fahre ich gegen frühen Abend zum Frankfurter Flughafen. Meine Hunde Lucky und Loni habe ich mit großen Augen und hängenden Ohren im Gedächtnis. Sie vermissen mich schrecklich und sind sehr traurig, dass ich nun schon wieder ohne sie gefahren bin. Kurz vor Frankfurt beginne ich mich etwas besser zu fühlen. Die Sonne scheint und ich drehe das Radio auf. Singe lauthals mit und sage mir immer wieder: freu dich! So eine schöne Reise in so ein wundervolles Land mit freundlichen Menschen, die sich ebenfalls freuen, wenn Afrikascout bald Reisende schickt, um sich an der Schönheit Malawis zu erfreuen. „Ja! Das will ich gerne! Afrika Liebhabern fernab von viel befahrenen Straßen das ursprüngliche Afrika zeigen.“ Aus diesem Grund habe ich diese Reise zugesagt und jetzt fliege ich los, um alles in Worten und Bildern festhalten zu können.

In Frankfurt habe ich dieses Mal die Firma Sparparker.de als meinen Park- und Shuttle Service gewählt. Wir buchen jedes Mal eine andere Firma, um zu testen, wie die Kundenbetreuung ist und ob wir sie weiter empfehlen können.

Ich fahre auf den Hof und bin 10 Minuten zu spät dran. Um Frankfurt herum war Stau. Freitag halt. Ich greife meine Papiere und will die Tür zum Office öffnen…. Aber sie ist zu. Also wähle ich Nummer die auf einem Zettel steht der an der Tür hängt. Ein Mann meldet sich. Er hätte losfahren müssen,.. Kunden abholen. Er wäre aber schon in 25 min wieder zurück.

Er lässt mir die Sekunde für ein „Ok… Aber… – Klick“ und ich schaue auf mein Display und kann es nicht glauben. Dafür hab ich jetzt überall wo es möglich war mit meinem armen Land Gas gegeben? Das ich jetzt hier stehe und 25 min. warten soll? Das muss erstmal sacken. Kurz drauf sitze ich grinsend im Auto und denke: „Ok… Geht ja schon prima los. Egal.“ Ich hab noch Zeit weil ich glücklicher Weise immer einen Puffer einbaue. Dann warte ich eben. Schaue mir die ganzen fremden Nummernschilder an und denke darüber nach, wie rasant sich dieses Geschäft mit den Flughafenshuttles in den vergangenen Jahren entwickelt hat…

Da hör ich ein Auto auf den Hof düsen… Das Sparparker Shuttle ist da und heraus hüpft ein Mann mittleren Alters, der sofort beginnt mir zu erklären, warum er zum Flughafen musste. Ich gebe ihm zu verstehen, dass alles ok ist und er holt auch schon den Koffer aus dem Landy und gefühlt gleichzeitig hechtet er zum Office um die Tür zu öffnen. Drinnen geht es auch ratz fatz, denn er hat schon alles für mich vorbereitet. Er schenkt mit ein gelbes Sparparker.de Lanyard und ich denke: „Was ist denn das für eine Idee? Wer um Himmels Willen hängt sich so was um und outet sich als SPARPARKER?“ Aber ich finds nett und werde es in Malawi verschenken. Freut sich sicher jemand. Meine halbe Tasche ist eh voll mit Kleidung, um sie vor Ort weiterzugeben. Da kommt es auf das Mini Ding auch nicht mehr drauf an.

Auf dem kurzen Weg zum Flughafen erzählt mir mein Fahrer noch davon, dass er sich einen Voll- und Neumond Kalender gekauft habe, um immer genau zu wissen, wann wieder noch mehr Irre auf der Straße unterwegs seien … Und wir lachen drüber, weil ich auch daran glaube. Dann wirft er mich bei Gate B5 am Terminal 1 raus und sagt zum gefühlten zehnten Mal dass er mich genau DA also HIER wieder abholen würde und ich mir das bitte merken solle… Okay! Krieg ich gerade noch hin.

Am Flughafen suche ich den Schalter meiner Fluggesellschaft und ich komme zu einer endlos langen Menschenschlange, die alle schon genervt drein schauen…. Jup! Hier bin ich richtig. Ethiopian Airlines. Das wird dauern… Nach 45 Minuten bin ich dann SCHON dran und jetzt geht’s alles ganz schnell. Koffer aufs Band und ich hoffe sehr, ihn auch wirklich in Lilongwe wieder in Empfang nehmen zu können, was ja nicht immer zu 100% sicher ist. Obwohl ich sagen muss… Auf allen meinen Reisen in meinem Leben habe ich nur zwei Mal meinen Koffer nicht gehabt! Einmal in Las Vegas und ein anderes mal in Frankfurt. In beiden Fällen wurde er 1-2 Tage später gebracht. Also… Toi toi toi… Ich sitze nun im Flieger und bin gespannt, ob mein Koffer in Lilongwe ankommt.

Habe mir einen schönen Sitz am Gang organisiert und auch schon lecker gegessen! Filme gibt es nur in englischer und französischer Sprache. Ich entscheide mich für Robert de Niro als Senior Auszubildender in einem Unternehmen für Fashion. Schöner Film!

Bevor ich das vergesse: am Flughafen Frankfurt wurden extrem verstärkte Kontrollen nach Sprengstoff durchgeführt. Ich wurde „halb auseinander gebaut“ und Tasche, Jacke, Hose, Kameras… Alles an mir wurde nach Sprengstoff untersucht, mit diesem komischen Teststreifen. Find ich jedoch gut und finde ich auch sinnvoll! Vor allem um den verunsicherten Reisenden die Angst zu nehmen. Bei der Passkontrolle dauerte es ebenfalls 3 Mal so lang wie üblich. Jeder wurde eingehend geprüft und die Pässe würden sich sehr genau angeschaut.

Auweia! Wir haben schon 1.38 Uhr in der Nacht! Das sehe ich ja jetzt erst…
Also. Ich packe mein iPad nun mal weg und werde ein wenig schlafen.

Morgen geht es weiter mit meinen Erlebnissen. Über dem afrikanischen Kontinent bin ich jetzt schonmal 🙂