Impfschutz für Afrikareisen

Welche Impfungen benötigen Sie für welches Land?

Es ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, Ihre Reise nach Afrika bestens für Sie vorzubereiten. Aus diesem Grund haben wir für Afrika-Reisende eine Liste mit den wichtigsten Impfungen für das jeweils zu bereisende Land zusammen gestellt. Bitte besprechen Sie trotzdem – frühzeitig genug – Ihre Reise nach Afrika mit Ihrem behandelnden Arzt oder einem Tropeninstitut, um detailliertere Informationen zu den entsprechenden Impfstoffen zu erhalten und weitere Fragen bezüglich Impfung abzuklären.

Um eine individuelle reisemedizinische Beratung zu erhalten, wenden Sie sich an die Reisemedizinische Beratung Freiburg, Frau Dr. Rosemarie Mozzola.

REISEZIEL BOTSWANA
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich.

Botswana –  Impfung gegen folgende Krankheiten werden empfohlen:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten unbedingt auch Hepatitis B)
Tollwut
Meningokokken
Typhus

Malaria
Äußerst wichtig ist der Schutz gegen Malaria. Ein hohes Risiko an Malaria zu erkranken besteht in den Monaten November bis Juni (Regenzeit) vor allem in den Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Tutume und Okavango. Bis heute gibt es keinen Impfschutz gegen Malaria – daher liegt es in der Verantwortung jedes Afrika-Reisenden sich diesbezüglich entsprechend vor einer Malaria-Erkrankung zu schützen. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen – verschreibungspflichtige Medikamente wie Malarone, Doxycyclin oder Lariam erhalten Sie über Ihren behandelnden Arzt. Bitte klären Sie auch im Vorfeld eine mögliche Unverträglichkeit gegenüber diesen  Medikamenten mit Ihrem Hausarzt. Vor Ort können Sie sich ebenfalls schützen, indem Sie helle und lange Kleidung tragen, unbedingt unter Moskitonetzen schlafen und sich mehrmals am Tag mit Insektenschutzmittel einreiben!  

Durchfallerkrankungen und Cholera:
Auf Ihrer Reise durch Botswana sollten Sie unbedingt darauf achten nur Wasser aus entsprechenden Lebensmittelflaschen zu trinken. Sollte Ihnen das einmal nicht möglich sein, kochen Sie das Wasser unbedingt ab um bakterielle Infektionen zu vermeiden – dies gilt übrigens auch für das Zähneputzen oder Geschirr spülen. Nahrungsmittel unbedingt immer abkochen, Schälen und/oder desinfizieren. Halten Sie möglichst Fliegen von Ihren Nahrungsmitteln fern. Wenn möglich waschen Sie Ihre Hände mit Seife oder Desinfizierungsmittel so oft sie können – vor allem nach dem Toilettengang und vor der Nahrungszubereitung. Durch Einhaltung dieser einfachen Regeln können Sie sich gut gegen Durchfallerkrankungen oder Cholera schützen. Bei leichten Durchfällen helfen auch Kohletabletten aus der Apotheke – diesen sollten unbedingt in Ihrer Reiseapotheke vorhanden sein.

Bilharziose:
Besonders im Okavango-Gebiet besteht eine erhöhte Gefahr der Bilharziose Ansteckung. Auch hier gilt Regel Nr.1: Baden Sie nicht in Süßwassergewässern! Lassen Sie sich vor Ihrer Reise nach Botswana von einem erfahrenen Tropenmediziner bezüglich der Gefahren und Prophylaxe von Bilharziose beraten.

 

REISEZIEL KENIA

Medizinische Hinweise
Nach 11 Jahren wurde Ende Januar / Anfang Februar 2012 bei Touristen nach ihrer Rückkehr aus Kenia die Schlafkrankheit diagnostiziert. Unbehandelt kann dies Krankheit tödlich verlaufen. Obwohl ein geringes Infektionsrisiko in Kenia besteht, sollten Reisende – aufgrund der aktuellen Ereignisse – jegliche Maßnahmen zum Schutz vor einer  Infektion beachten. Vor allem bei einem Besuch in einem der vielen Nationalparks Kenias sollten sich Touristen mit langer Kleidung und Mückenschutzmittel vor einem Stich der Tsetse-Fliege schützen.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Einreise aus Deutschland wird diese nicht verlangt, jedoch empfohlen.

Standard Impfungen für Kenia
Tetanus
Diphtherie
Pertussis
Polio
Mumps
Masern
Röteln
Influenza
Meningokokken
Hepatits A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Typhus
Tollwut

Malaria
Kenia trägt ein sehr hohes Risiko, an Malaria zu erkranken. Vor allem in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoria See. Eher gering ist das Risiko rund um Nairobi und in den Höhenlagen über 2.500 Meter. Je nach Reiseziel sollten Touristen auf jeden Fall eine Malariapropyhlaxe in ihrer Reiseapotheke mitführen. Eine Verträglichkeit der verschreibungspflichtigen Medikamente sollte vor Antritt der Afrika-Reise getestet werden. Zudem ist es empfehlenswert ein informatives Beratungsgespräch bezüglich Malaria in einem Tropeninstitut oder bei einem Tropen-Experten im Vorfeld zu nutzen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine sorgfältige Einhaltung der Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich im Vorfeld die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Eine Impfung gegen Cholera ist für Risikoreisende nach ärztlicher Beratung möglich. Ansonsten beachten Sie, Ihre Verpflegung nur abgekocht, geschält und/oder desinfiziert zu sich zu nehmen. Trinken Sie nur Wasser bekannten Ursprungs und waschen Sie sich vor jeder Nahrungszubereitung und nach jedem Toilettengang gründlich Ihre Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel. Verwenden Sie hierfür nur Einmalhandtücher. Kochen Sie ebenso das Wasser zum Geschirr-Reinigen sowie zum Zähneputzen ab. Halten Sie all diese Regeln konsequent ein – können Sie sich selbstverantwortlich vor Durchfallerkrankungen oder Cholera schützen.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z. B. Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Polio (Kinderlähmung)
Erstmals seit 20 Jahren wurden in Kenia ab Anfang 2009 wieder Poliofälle gemeldet (alle im nördlichen Turkana-Distrikt im Grenzgebiet zum Sudan). Ursprung des Virus ist wahrscheinlich der angrenzende südliche Sudan, wo es in letzter Zeit mehrere Ausbrüche gab. Hygiene und Impfschutz (siehe oben) beachten.

Gifttiere
Auch in Kenia gibt es einige giftige Tierarten, wie Schlangen aber auch giftige Spinnen- und Skorpionarten. Überprüfen Sie bitte immer Ihre Kleidung nach „ungebetenen“ Gästen und kontrollieren Sie auch Ihr Nachtlager, bevor Sie sich schlafen legen. Allgemein gilt in tropischen Ländern: Greifen Sie nicht unter Felsen, in Erdlöcher oder Spalten – das könnte das Zuhause eines unerwünschten Tieres sein.

Medizinische Versorgung
Allgemein ist die medizinische Versorgung in Kenia nicht zu vergleichen mit europäischen Standard. Die ärztliche Versorgung rund um Nairobi ist allerdings gut. Auch deutschsprechende Ärzte sind hier ansässig – sowie englisch sprachige Ärzte verschiedener Fachrichtungen. Dennoch gilt hier ebenfalls: Schließen Sie vor Antritt Ihrer Reise eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung ab.

 

REISEZIEL MADAGASKAR

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. afrikanisches Festland) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich.

Standardimpfungen für eine Reise nach Madagaskar:
Keuchhusten
Tetanus
Diphtherie
Polio
Mumps
Masern
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Tollwut

Malaria
Ein hohes Malariarisiko besteht in den Küstenregionen und Regenwaldgebieten, ein mittleres Risiko in den Höhenlagen, im Landesinneren und in der Hauptstadt. Bis heute gibt es keinen Impfschutz gegen Malaria – daher liegt es in der Verantwortung jedes Afrika-Reisenden sich diesbezüglich entsprechend vor einer Malaria-Erkrankung zu schützen. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen – verschreibungspflichtige Medikamente wie Malarone, Doxycyclin oder Lariam erhalten Sie über Ihren behandelnden Arzt. Bitte klären Sie auch im Vorfeld eine mögliche Unverträglichkeit gegenüber diesen  Medikamenten mit Ihrem Hausarzt. Vor Ort können Sie sich ebenfalls schützen, indem Sie helle und lange Kleidung tragen, unbedingt unter Moskitonetzen schlafen und sich mehrmals am Tag mit Insektenschutzmittel einreiben!  

Durchfallerkrankungen und Cholera:
Auf Madagaskar sollten Sie unbedingt darauf achten nur Wasser aus entsprechenden Lebensmittelflaschen zu trinken. Sollte Ihnen das einmal nicht möglich sein, kochen Sie das Wasser unbedingt ab um bakterielle Infektionen zu vermeiden – dies gilt übrigens auch für das Zähneputzen oder Geschirr spülen. Nahrungsmittel unbedingt immer abkochen, Schälen und/oder desinfizieren. Halten Sie möglichst Fliegen von Ihren Nahrungsmitteln fern. Wenn möglich waschen Sie Ihre Hände mit Seife oder Desinfizierungsmittel so oft sie können – vor allem nach dem Toilettengang und vor der Nahrungszubereitung. Durch Einhaltung dieser einfachen Regeln können Sie sich gut gegen Durchfallerkrankungen oder Cholera schützen. Bei leichten Durchfällen helfen auch Kohletabletten aus der Apotheke – diesen sollten unbedingt in Ihrer Reiseapotheke vorhanden sein.

Chikungunya-Fieber
Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen und führt zu den typischen Symptomen einer schweren Viruserkrankung (Fieber, Gelenk- und Gliederschmerzen, Hautausschlag) die unter Umständen mehrere Wochen oder Monate anhalten können.  Wie bei Malaria auch, gibt es für diese Erkrankung keinerlei Impfstoff – es wird daher geraten, sich, wie im Falle von Malaria oder der Schlafkrankheit gut vor Mückenstichen zu schützen. Bitte tragen Sie überwiegen langärmelige, helle Kleidung, verwenden Sie mehrmals täglich Insektenschutzmittel und übernachten Sie nur unter Moskitonetzen.

Bilharziose:
Die Gefahr von einer Schistosomiasis besteht in Madagaskar im gesamten Land, insbesondere im Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga.  Auch hier gilt Regel Nr.1: Baden Sie nicht in Süßwassergewässern!

Pest
Madagaskar gehört zu den wenigen Ländern,  in denen die klassische Pest noch endemisch ist. Die Übertragung erfolgt durch Rattenflöhe und tritt heute nur noch selten auf . Im Allgemeinen wird der Ausbruch der Pest von den Gesundheitsbehörden rasch unter Kontrolle gebracht.

Gifttiere
In Madagaskar leben einige giftige Tiere, wie bestimmte Spinnen- und Skorpionarten, Hundertfüßer, aber auch Frösche und auffällig gefärbte Schmetterlinge. Achten Sie als Madagaskar Reisender bitte sehr genau darauf, wohin Sie greifen, treten oder sich auch legen. Bitte überprüfen Sie vor Benutzung Ihre Bettdecken, Kleidungsstücke, Schuhe vor unliebsamen giftigen Untermietern.

Medizinische Versorgung
Für Ihre Reise nach Madagaskar sollten Sie unbedingt eine Reiserückholversicherung abschließen und darauf achten, daß Sie für Madagaskar einen dort gültigen Krankenversicherungsschutz vorweisen können. Die medizinische Versorgung in Madagaskar ist nicht mit Europa zu vergleichen – und ist oftmals technisch/apparativ sowie hygienisch äußerst problematisch. Wir empfehlen Ihnen, vor Ihrer Reise nach Madagaskar ein ausführliches und informatives Gespräch mit einer entsprechenden tropenmedizinischen Beratungsstelle, bei einem Tropen- oder Reisemediziner zu führen.

 

REISEZIEL MALAWI

Medizinische Hinweise
Wie bei den meisten afrikanischen Ländern sind Pflichtimpfungen für Malawi nicht vorgesehen, es sei denn es folgt eine Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (meist Nachbarländer)  – hier ist ein Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Ratsam ist für Malawi ebenfalls, bei der Einreise seinen Impfausweis mit sich zu führen, da doch immer wieder stichprobenartige Kontrollen durch das Gesundheitsamt durch geführt werden.

Standardimpfungen für eine Reise nach Malawi:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Pertussis (Keuchhusten)
Gelbfieber (bei Erstellung dieser Tabelle noch Pflicht!)
Mumps
Masern
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Meningokokken
Tollwut
Typhus

Malaria
In Malaria besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko – ganz besonders in der Nähe des Malawisees. Über 85% der Fälle infizieren sich mit der – wenn unbehandelt – tödlich verlaufenden Malaria tropica. Deshalb gilt besonders in Malawi auf einen erhöhten Schutz vor Mückenstichen zu achten.  Bis heute gibt es keinen Impfschutz gegen Malaria – daher liegt es in der Verantwortung jedes Afrika-Reisenden sich diesbezüglich entsprechend vor einer Malaria-Erkrankung zu schützen. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen – verschreibungspflichtige Medikamente wie Malarone, Doxycyclin oder Lariam erhalten Sie über Ihren behandelnden Arzt. Bitte klären Sie auch im Vorfeld eine mögliche Unverträglichkeit gegenüber diesen  Medikamenten mit Ihrem Hausarzt. Vor Ort können/müssen Sie sich ebenfalls schützen, indem Sie helle und lange Kleidung tragen, unbedingt unter Moskitonetzen schlafen und sich mehrmals am Tag/Nacht mit Insektenschutzmittel einreiben!  

Durchfallerkrankungen und Cholera
Im November 2009 war der letzte große Ausbruch der Cholera in Malawi. Nicht zuletzt aufgrund schlechter sanitärer Verhältnisse in dicht besiedelten Slumbezirken. Während Ihrer Reise durch Malawi sollten Sie unbedingt darauf achten nur Wasser aus entsprechenden Lebensmittelflaschen zu trinken. Sollte Ihnen das einmal nicht möglich sein, kochen Sie das Wasser unbedingt ab um bakterielle Infektionen zu vermeiden – dies gilt übrigens auch für das Zähneputzen oder Geschirr spülen. Nahrungsmittel unbedingt immer abkochen, Schälen und/oder desinfizieren. Halten Sie möglichst Fliegen von Ihren Nahrungsmitteln fern. Wenn möglich waschen Sie Ihre Hände mit Seife oder Desinfizierungsmittel so oft sie können – vor allem nach dem Toilettengang und vor der Nahrungszubereitung. Durch Einhaltung dieser einfachen Regeln können Sie sich gut gegen Durchfallerkrankungen oder Cholera schützen. Bei leichten Durchfällen helfen auch Kohletabletten aus der Apotheke – diesen sollten unbedingt in Ihrer Reiseapotheke vorhanden sein. Wer sich ganz sicher fühlen möchte, kann sich auch gegen Cholera impfen lassen – ratsam vor allem dann, wenn der Reisende ein Endegmiegebiet besucht.

Meningitis
Meningitis ist eine bakterielle Hirnhautentzündung, die hauptsächlich in der Trockenzeit übertragen wird. Es wird empfohlen eine Impfung (Kombinationsimpfstoff) gegen alle vier Typen der Meningokokken vornehmen zu lassen.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Überwiegend im Norden des Landes kann es zu einer Infektion durch den Stich der Tsetse-Fliege kommen. Beachten Sie bitte auch hier, sich mit heller und langärmeliger Kleidung zu bedecken.

Bilharziose
Die Gefahr von einer Schistosomiasis besteht  überwiegend am Malawisee. Auch hier gilt Regel Nr.1: Baden Sie nicht in Süßwassergewässern! Sollte es – aus welchen Gründen auch immer – Ihnen nicht möglich gewesen sein, ein Süßwassergewässer zu vermeiden, ist es ratsam noch vor Ort einen Bilharziosetest durchführen zu lassen.

Medizinische Versorgung
Wie in vielen afrikanischen Ländern ist auch in Malawi die medizinische Versorgung nicht mit jener in Europa zu vergleichen. Reisende sollten unbedingt eine gut ausgestattet Reiseapotheke mit sich führen. Vor allem bei Unfällen oder Erkrankungen außerhalb der Städte ist eine Notfallversorgung nicht gesichert. Auch sollten Reisende unbedingt eine Auslandskranken – und Rückholversicherung vor Urlaubsantritt abschließen.

 

REISEZIEL MAURITIUS

Medizinische Hinweise
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert.

Standard Impfungen für eine Reise nach Mauritius:
Tetanus
Diphtherie
Pertussis
Polio
Mumps
Masern
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)

Malaria
Überaus selten kann man sich auf Mauritius noch mit Malaria infizieren. Die letzte inländische Malariaübertragung  war im Jahr 1999. Trotzdem sollten Reisende nach ihrer Rückkehr aus Mauritius, falls sich malariatypische Symptome einstellen – auch eine Malariaerkrankung bedenken.

Chikungunya Fieber
Diese von Mücken übertragene Viruserkrankung stellt zurzeit kein akutes Problem dar. Mit einem erneuten Auftreten der Erkrankung, auch auf Nachbarinseln von Mauritius, ist aber auch in Zukunft zu rechnen.

Durchfallerkrankungen
Darminfektionen mit Durchfall sind möglich. Beachten Sie die einfachen Regeln :  nur Flaschenwasser trinken. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Benutzen Sie nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Nahrungsmittel immer kochen, bzw schälen oder desinfizieren, Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch nur durchgekocht essen. Waschen Sie sich vor jeder Mahlzeit (Zubereitung) und nach jedem Toilettengang die Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel.

Gifttiere
Wie in allen tropischen Ländern kommen auch auf Mauritius eine Reihe giftiger Tiere vor. Einige Giftschlangen können durch ihren Biss schwere Körperschäden bis hin zum Tod bewirken. Daher wird dringend geraten, nicht im Freien zu übernachten. Greifen Sie nicht achtlos in Erdlöcher, Felsspalten, unter Steine, Reisig oder Zweige – das ist oft die Heimat dieser Giftschlangen. Ebenso leben auf Mauritius einige giftige Spinnen- und Skorpionarten. Untersuchen Sie bitte gründlich Ihre Kleidung, bevor Sie diese anziehen und auch vor dem Schlafen gehen, sollte man sich sein Nachtlager genauer ansehen, um unerwünschte  „Besucher“ zu vermeiden.

Medizinische Versorgung
Im Gegensatz zu manch anderen afrikanischen Ländern ist auf Mauritius eine relativ gute medizinische Versorgung gewährleistet. Reisende sollten trotzallem eine gut ausgestatte Reiseapotheke mit den notwendigsten Medikamenten mit sich führen. Auch hier wird empfohlen vor Reiseantritt eine Auslandskranken- sowie Reiserückholversicherung abzuschließen. Auch genauere Beratung durch einen Tropenmediziner sind vor dem Antritt der Reise zu empfehlen.


REISEZIEL MOSAMBIK

Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern ist die Impfung entsprechend den Bestimmungen des mosambikanischen Gesundheitsministeriums nicht erforderlich. Dennoch kann es vorkommen, dass ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird (auch wenn Sie aus einem Gelbfieberfreien Land einreisen). Sollte keine Impfung nachweisbar sein, kann durch die Behörden eine Zwangsimpfung vor Ort durchgeführt werden. Versuchen Sie, diese Zwangsimpfung zu vermeiden und verweisen Sie auf die internationalen Gesundheitsvorschriften und der nicht vorhandenen Notwendigkeit dieser Impfung.

Standard Impfungen für eine Reise nach Mosambik:
Tetanus
Diphtherie
Pertussis
Polio
Mumps
Masern
Röteln
Influenza
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Meningokokken
Tollwut

Malaria
In Mosambik besteht  landesweit und ganzjährig die Gefahr vor Malaria. Mehr als 85% Prozent der Erkrankung stellen die gefährliche Variante der Malaria tropica da. Daher liegt es unbedingt in der Verantwortung Reisender, sich durch entsprechende Malariaprophylaxe, sowie entsprechender Kleidung vor dem Stich der Anopheles Mücke zu schützen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Vermeiden Sie auch hier das trinken von Wasser unbekannten Ursprungs. Trinken Sie nur Wasser aus versiegelten Wasserflaschen und achten Sie darauf, nur gekochte, geschälte oder desinfizierte Nahrung zu sich zu nehmen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern und waschen Sie sich vor jeder Nahrungszubereitung und nach jedem Toilettengang Ihrer Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel. Ein erhöhtes Risiko für Durchfallerkrankungen besteht überwiegend während der Regenzeit.

Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Diese fieberhaften Infektionen treten überwiegend im Küstenbereich von Mosamik auf. Eine Prophylaxe hierfür gibt es leider nicht – bitte schützen Sie sich mit heller und langärmeliger Kleidung vor den tagaktiven Mücken und verwenden Sie mehrmals am Tag Insektenschutzmittel.

Schistosomiasis (Bilharziose)
In ganz Mosambik gilt: Baden Sie nicht in offenen Süßwasser – hier besteht eine große Gefahr zur Ansteckung von Bilharziose.

Medizinische Versorgung
Auch hier ist die medizinische Versorgung nicht mit der in Europa zu vergleichen. Oftmals mangelt es an technischen Apparaten. Ebenso fehlen häufig Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ratsam ist vor allem das mitführen einer gut ausgestatteten Reiseapotheke sowie ein  gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung . Lassen Sie sich vor Ihrer Reise nach Mosambik durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle beraten.

 

REISEZIEL NAMIBIA

Medizinische Hinweise
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich.

Standard Impfungen für eine Reise nach Namibia:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Pertussis
Mumps
Röteln
Influenza
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Meningokokken
Tollwut

Malaria
Entlang des Kawango und Kunene sowie im Caprivi-Streifen besteht ganzjährig ein erhöhtes Malaria Risiko. Im Norden und Nordosten des Landes besteht (während der Regenzeit höher als in der Trockenzeit) ein mittleres Risiko, sich mit Malaria zu infizieren. Nach Süden auslaufend verringert sich die Infizierung. Jedoch wird dringend geraten – unabhängig davon, in welchem Landesteil Ihre Reise führt – sich mit den üblich bekannten Vorbeugungen vor einer Malariaerkrankung zu schützen. Tragen Sie zum Schutz helle und langärmelige Kleidung, Schlafen Sie unter einem Moskitonetz und tragen Sie wiederholt Insektenschutz auf.

Durchfallerkrankungen und Cholera
In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen. Bitte achten Sie auf Hygiene. Trinken Sie nur Wasser aus dafür vorgesehene, versiegelte Flaschen und achten Sie darauf, nur gekochte, geschälte oder desinfizierte Nahrung zu sich zu nehmen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern und waschen Sie sich vor jeder Nahrungszubereitung und nach jedem Toilettengang Ihrer Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel.

Weitere Gesundheitsgefahren
Durch erhöhte UV-Strahlung in Namibia sollten Sie sich unbedingt mit bedeckender Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sonnenschutz in Form von Cremes oder Blocker vor dieser Strahlung schützen.
Weitere Erkrankungen sind Hepatitis A und B, Bilharziose, Tollwut Leishmaniasis, Tuberkulose, Schlafkrankheit, Brucellose, Pest und Krim-Kongo-hämorrhagisches Fieber. Die medizinische Versorgung Namibias liegt weit über dem Durchschnitt anderer afrikanischer Länder. In allen größeren Orten und Städten finden Touristen Krankenhäuser und Apotheken vor. Trotz allem sollten Sie für eine Reise nach Namibia eine entsprechende Kranken- und Rückholversicherung abschließen.

 

REISEZEL SIMBABWE

Medizinische Hinweise

Besonders wichtig für Ihre Reise nach Simbabwe ist eine Schutzimpfung gegen Typhus. Seit November 2011 hat sich die aufgetretene Typhus-Epidemie zwischenzeitlich bis zur Hauptstadt ausgebreitet. Typhus entsteht durch schlechte hygienische Verhältnisse. Daher ist ganz besonders darauf zu achten, Wasser nur aus versiegelten Trinkflaschen zu sich zu nehmen. Kochen Sie ihr Gemüse ab und schälen Sie unbedingt Früchte vor dem Verzehr. Verzichten Sie besonders auf Salat.

Bei direkter Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Jedoch sollten Sie bei Einreise aus einem benachbarten Land, welches zum Gelbfiebergebiet gehört, unbedingt einen Nachweis über eine Gelbfieberimpfung vorweisen.

Standard Impfungen für eine Reise nach Simbabwe:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Petussis
Mumps
Masern
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Influenza
Meningokokken
Tollwut

Malaria
Malaria tritt landesweit auf. Erhöhtes Risiko besteht besonders im Norden, im Osten/Südosten und rund um die Region der Viktoriafälle. Schützen Sie sich durch tragen von körperbedeckender, heller und langer Kleidung, Schlafen Sie unter Moskitonetzen und verwenden Sie mehrmals

Durchfallerkrankungen und Cholera

Vor allem während der Regenzeit (November bis März) ist Cholera in ländlichen Gebieten endemisch. 2008 gab es einen Cholera-Ausbruch mit mehr als 100.000 Erkrankten – 4.200 starben daran. Bis heute bestehen massive Hygieneprobleme. Bitte achten Sie besonders darauf, nur Wasser sicheren Ursprungs zu trinken. Vermeiden Sie unsichere Wasserquellen. Zum Geschirrspülen sowie Zähne putzen verwenden Sie ausschließlich abgekochtes Wasser. Kochen Sie auch Ihr Gemüse ab und Schälen Sie Früchte vor dem Verzehr. Achten Sie auf mehrmaliges Händewaschen am Tag mit Seife oder Desinfektionsmittel. Verwenden Sie bitte immer Einwegtücher.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

Auch die im Norden des Landes auftretende Schlafkrankheit – hervorgerufen durch den Stich einer Tsetse-Fliege kann vermieden werden, in dem Reisende sich mit langer Kleidung und Insektenschutzmittel vor dieser Mücke schützen.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist mit der europäischen nicht zu vergleichen und ist oft technisch wie hygienisch äußerst problematisch. Im privaten Krankenhaussektor hat sich die Situation jedoch deutlich verbessert. Bei Unfällen oder schweren Erkrankungen sollten Touristen auf jeden Fall auf eine Einlieferung in ein privates Hospital bestehen. Aufnahmen dort erfolgen allerdings nur gegen Vorkasse. Wie für alle Reisen weltweit gilt: Schließen Sie eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholung ab.

 

REISEZIEL SÜDAFRIKA

Medizinische Hinweise
Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Allerdings wird bei Einreise aus oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land, z.B. bei Zwischenlandung in Addis Abeba, Nairobi oder Lusaka, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt.

Standard Impfungen für eine Reise nach Südafrika:
Tetanus
Diphtherie
Pertussis
Polio
Masern
Mumps
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Tollwut

Malaria

Die touristischen „Hochburgen“, wie der Krüger Nationalpark und die nordöstliche Provinz Kwazulu-Natal gehören zu  den endemischen Malaria-Gebieten. Aufgrund der ergiebigen Regenzeit nehmen Malaria Erkrankungen in den letzten Jahren stark zu – insbesondere die gefährliche Variante der Malaria tropica. Vorbeugend können Sie Medikamente wie Lariam, Malarone oder Chloroquin sowie Doxycyclin zur Malariaprophylaxe einnehmen. Diese Medikamente sind verschreibungspflichtig – ebenso sollte eine Unverträglichkeit gegenüber diesen Medikamenten ausgeschlossen werden.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Halten Sie sich auch in Südafrika an die vorgeschriebenen Regeln bei der Verwendung von Wasser. Trinken Sie Wasser nur aus versiegelten und dafür vorgesehenen Wasserflaschen. Kochen Sie Wasser immer erst ab und spülen Sie Ihr Geschirr mit abgekochtem Wasser – das gleiche gilt für die Zahnreinigung. Nahrungsmittel abkochen, schälen und/oder desinfizieren. Waschen Sie vor jeder Nahrungszubereitung und nach jedem Toilettengang Ihre Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel. Verwenden Sie hierfür Einmalhandtücher. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Südafrika weist europäischen Standard auf. Wie bei den meisten privaten Kliniken wird auch hier um Vorkasse gebeten. Schließen Sie unbedingt eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung vor Antritt Ihrer Reise ab.

 

REISEZIEL SWAZILAND

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert.

Standard Impfungen für eine Reise nach Swaziland:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Pertussis
Mumps
Masern
Röteln
Influenza
Hepatitis A (für Langzeitaufenthalte auch Hepatitis B)
Cholera
Tollwut

Malaria
Vor allem in Regenwaldgebieten besteht ganzjährig ein erhöhtes Risiko – ein geringeres in Mbabane und im Hochland. Malariapropyhlaxe wird dringend empfohlen. Schützen Sie sich ebenfalls vor den Mückenstichen, indem Sie langärmelige, helle Kleidung tragen. Schlafen Sie nur unter einem Moskitonetz und verwenden Sie immer wieder Insektenschutzmittel.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Besonders nach starken Regenfällen können auch Cholera-Fälle auftreten. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Gifttiere
Auch in Swasiland gibt es einige giftige Tierarten, wie Schlangen aber auch giftige Spinnen- und Skorpionarten. Überprüfen Sie bitte immer Ihre Kleidung nach „ungebetenen“ Gästen und kontrollieren Sie auch Ihr Nachtlager, bevor Sie sich schlafen legen. Allgemein gilt in tropischen Ländern: Greifen Sie nicht unter Felsen, in Erdlöcher oder Spalten – das könnte das Zuhause eines unerwünschten Tieres sein.

Medizinische Versorgung
Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird für eine Reise nach Swasiland dringend empfohlen. Die medizinische Versorgung ist oft problematisch und weist nicht den europäischen Standard auf.

 

REISEZIEL SEYCHELLEN

Medizinische Hinweise
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. afrikanisches Festland) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich.

Standard Impfungen für eine Reise auf die Seychellen:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Pertussis
Mumps
Maserm
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Typhus

Malaria

Die Seychellen sind malariafrei.

Weitere Infektionskrankheiten

Dengue-Fieber

Dengue, eine von Stechmücken übertragene, virale, fiebrige Erkrankung existiert landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Eine Impfung gibt es nicht

Trotz ausführlicher Beschreibung  über Impfbestimmungen für Afrika-Reisende, möchte Sie AfrikaScout.de  darauf hinweisen, dass wir lediglich die Informationen von den Internetseiten des Auswärtigen Amts sowie des Robert-Koch-Institutes für Sie zusammengeführt haben . Unsere Informationen ersetzen kein Beratungsgespräch bei einem Tropeninstitut oder Tropen-Experten. Wir bitten Sie, vor Ihrer Reise nach Afrika ein entsprechendes Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt oder entsprechendem Fachpersonal zu führen.

 

REISEZIEL TANZANIA

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr . Bei einer Einreise nach Sansibar ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Standard Impfungen für eine Reise nach Tansania:
Tetanus
Diphtherie
Pertussis
Mumps
Polio
Masern
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Meningokokken
Tollwut
Influenza

Malaria
Unter 1.800 Höhenmeter liegt landesweit ein erhöhtes Risiko an Malaria zu erkranken. 85% der Fälle erkranken an der lebensgefährlichen Malaria tropica. In Risikogebieten ist eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Desweiteren achten Sie darauf, körperbedeckende Kleidung zu tragen – tagsüber um vor Dengue Fieber geschützt zu sein und nachts aufgrund des erhöhten Malaria Risikos. Schlafen Sie nur unter Moskitonetzen und verwenden Sie mehrmals am Tag bzw. der Nacht Insektenschutzmittel.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

Schützen Sie sich vor den Fliegenstichen durch angemessenes Verhalten während Ihrer Reise durch Swasiland. Tragen Sie schützende Kleidung (langarm Shirts, lange Hosen). Vor allem in der Serengeti sowie im Westen des Landes kommt es vermehrt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit.

Dengue

Schützen Sie sich ebenso mit Insektenschutzmittel vor Stechmücken. Diese übertragen virale fieberhafte Erkrankungen.

Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)

Vorwiegend in den Monaten Januar bis April – also in den trocken Monaten besteht ein erhöhtes Risiko an Meningitis zu erkranken. Je nach Reiseform und –länge kann ein Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY schützen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Im gesamten Land sollte das Baden in Süßwassergewässern unterlassen werden. Bekannt für Erreger der Bilharziose ist der bekannte Victoria See.

Gifttiere

Auch in Tansania gibt es einige giftige Tierarten, wie Schlangen aber auch giftige Spinnen- und Skorpionarten. Überprüfen Sie bitte immer Ihre Kleidung nach „ungebetenen“ Gästen und kontrollieren Sie auch Ihr Nachtlager, bevor Sie sich schlafen legen. Allgemein gilt in tropischen Ländern: Greifen Sie nicht unter Felsen, in Erdlöcher oder Spalten – das könnte das Zuhause eines unerwünschten Tieres sein.

Medizinische Versorgung
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten.

 

REISEZIEL UGANDA

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Eine Impfung gegen Gelbfieber wird trotz allem empfohlen, da es immer wieder zu Ausbrüchen von Gelbfieber kommen kann. Zudem ist der Impfstoff gegen Gelbfieber in Uganda nicht immer verfügbar.

Standard Impfungen für Reisen nach Uganda:
Tetanus
Diphtherie
Polio
Pertussis
Mumps
Masern
Röteln
Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B)
Typhus
Tollwut
Meningokokken

Malaria

In über 85% wurde der Erreger für Malaria tropica nachgewiesen. Ganzjährig und landesweit besteht ein erhöhtes Risiko, sich mit Malaria zu infizieren. Schützen Sie sich auf Ihrer Reise durch Uganda mit verschreibungspflichtiger Malariaprophylaxe wie Lariam, Doxyciclin oder Malarone. Lassen Sie sich vor Ihrem Urlaub nach Uganda von einem erfahrenen Tropenexperten beraten. Ansonsten können Sie selbst vorbeugend handeln, indem Sie lange Kleidung tragen, unter Moskitonetzen übernachten und sich mehrmals am Tag wie auch in der Nacht mit Insektenschutzmittel einzureiben.

Durchfallerkrankungen und Cholera

In der Vergangenheit traten immer wieder sporadisch Choleraausbrüche auf. Ebenso wurden vermehrt meldungen über Thypusfälle bekannt. Schützen Sie sich auch hier, indem Sie nur Wasser sicheren Ursprungs konsumieren. Schälen Sie Früchte vor dem Verzehr und kochen Sie selbst das Wasser zum Geschirrspülen ab. Dies gilt übrigens auch für die Zahnreinigung. Kochen, schälen und/oder desinfizieren Sie Ihre Nahrung vor dem Verzehr und waschen Sie sich vor allem vor der Zubereitung von Nahrung Ihre Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel. Verwenden Sie auch hierbei bitte nur Einmalhandtücher – das gleiche gilt nach dem Toilettengan. Wenn Sie diese einfachen Regeln beibehalten, können Sie sich gut vor einer Ansteckung von Cholera schützen.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

In ganz Uganda sollte das Baden in Süßwassergewässern strikt unterlassen werden. Auch die oft ausgeschriebenen „Bilharziose-freien“ Gewässer sollten vermieden werden. Vertrauen Sie auch nicht auf die Aussagen von Ortsansässigen bzw. Ortskundigen. Um sich vor einer Infektion zu schützen vermeiden Sie bitte jeglichen Kontakt mit Süßwassergewässern in Uganda und bedenken Sie auch, dass schon kleinste Spritzer, sei es durch ein vorbeifahrendes Boot oder einer kleinen „Pfütze“ am Ufer, die Erreger der Bilharziose ihre volle Wirkung erzielen können.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In Uganda besteht in geringes Risiko einer Infektion durch die Tsetse Fliege. Dennoch  sollte man sich vor einem Stich dieser Mücke schützen. Tragen Sie bitte auch tagsüber lange Kleidung und verwenden Sie mehrmals Insektenschutzmittel. Vor allem bei Fahrten in einem offenen Jeep sollten Sie das Risiko eines Stiches durch die Tsetse Fliege bedenken – diese Fliegen können auch durch Kleidung hindurch stechen.

Hepatitis E

Die infektiöse Gelbsucht – in der Fachsprache Hepatitis E ist eine sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Vor allem Schwangere sollten sich vor einer Infektion schützen. Einen Impfstoff gegen Hepatitis E gibt es derzeit nicht. Die Infektion selbst erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Daher gilt auch hier: Achten Sie darauf, nur Trinkwasser aus versiegelten zum Verzehr produzierten  Flaschen zu trinken und halten Sie die gleichen hygienischen Tipps wie im Falle einer Cholera ein. Mehrmaliges Händewaschen – mit Seife oder am besten Desinfektionsmittel. Verwenden Sie nur Einmalhandtücher.

Hämorrhagische Fieber  – Ebola

Ebola-Fieber (EHF) wurde zuletzt Anfang Mai 2011 aus dem Bombo-Distrikt, unweit von Kampala gelegen, gemeldet.

Ebola führt häufig zu Blutungen aus den Schleimhäuten der Augen, des Mundes oder des Magen-Darm-Traktes. Eine Impfung gegen Ebola ist derzeit nicht möglich. Die Sterberate bei dieser Erkrankung ist äußerst hoch. Daher sollte ein Kontakt zu erkrankten Personen und deren Ausscheidungen absolut vermieden werden.  Nähere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Homepage der WHO.

Gifttiere
Auch in Uganda gibt es einige giftige Tierarten, wie Schlangen aber auch giftige Spinnen- und Skorpionarten. Überprüfen Sie bitte immer Ihre Kleidung nach „ungebetenen“ Gästen und kontrollieren Sie auch Ihr Nachtlager, bevor Sie sich schlafen legen. Allgemein gilt in tropischen Ländern: Greifen Sie nicht unter Felsen, in Erdlöcher oder Spalten – das könnte das Zuhause eines unerwünschten Tieres sein.

Medizinische Versorgung

Uganda kann auch, wie viele andere afrikanische Länder in Bezug auf die medizinische Versorgung in keinster Weise mit der europäischen verglichen werden. Schließen Sie vor Antritt ihrer Reise unbedingt eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung ab.

 

Angaben/Quellen: Auswärtiges Amt / Robert-Koch-Institut. 

Scout-Tip: Es lohnt sich, Ihre Krankenkasse nach einer Erstattung der Impfkosten zu fragen.