„Ride for Rhinos“ – mit Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika – Am Kap der Guten Hoffnung

Tag drei unserer Motorradtour in Südafrika führte uns nach einer kurzen, aber geruhsamen Nacht im Waterfront Village Hotel zum Kap der guten Hoffnung. Nachdem wir unsere Motorräder startklar hatten, ging es auch schon los entlang der Küste in Richtung Camps Bay. Die 12 Apostel ließen sich dort nicht blicken. Sie waren unter den tief liegenden Wolken versteckt.

Auf kurvigen Straßen in Richtung Kap der guten Hoffnung

Das Wetter machte uns heute nämlich einen ordentlichen Strich durch unseren Plan – es war unangenehm frisch, windig und Nieselregen war an diesem Tag unser ständiger Begleiter, was uns aber nicht unsere gute Laune und den Spaß am Motorradfahren nahm.

So konnten wir, nach unserer Fahrt auf den Motorrädern und kurzer Kaffeepause in Hout Bay auch tatsächlich einen sonnigen Abschnitt nutzen und oberhalb der Küstenstraßen am Chapmans Peak Drive tolle Bilder mit den Enfields machen. Bei diesem Shooting hatten wir alle mächtig Spaß, zumal unser Fotograf Marc Isberner immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hatte und er uns mit seiner fröhlichen Art immer wieder aus der Reserve locken konnte. Leider hielt der Sonnenschein nicht allzu lange und wir mussten einen zweiten ungeplanten „Frühstücks-Stopp“ in einem nahe gelegenen Café wahrnehmen.

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika Fahrt in Richtung Kap der guten Hoffnung

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika Fotoshooting am Chapmans Peak Drive auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung

Afrikascout unterwegs zum Kap der guten Hoffnung mit Stopp am Chapmans Peak Drive

Afrikascout Kaffeepause während der Motorradtour zum Kap der guten Hoffnung

Afrikascout Kaffepause in Hout Bay vor der Weiterfahrt zum Kap der guten Hoffnung

Mit Kaffee oder Tee frisch gestärkt, fuhren wir nun weiter zum Strand. Hier nutzten wir ebenfalls die Zeit für Fotografie und Muscheln sammeln. Man muss auch sagen, dass aufgrund des Wetters mit seinen tiefen, dunklen und fast bedrohlichen Wolken, der stürmischen Brandung und dem Licht des Tages trotz Regen wunderschöne Bilder zustande kamen. Es muss ja nicht immer die Sonne scheinen. Auch wenn das eigentlich in Bezug auf Urlaub einer der eigentlich wichtigsten Punkte auf der Liste ist.

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika Hout Bay Fotoshooting

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika am Strand von Hout Bay

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika Motorräder am Strand von Hout Bay während der Fahrt zum Kap der guten Hoffnung

Und obwohl uns allen relativ kalt war und Regen nicht wirklich der beste Freund eines Motorradfahrers ist, machten wir uns über die Serpentinenstraßen des Chapmans Peak Drive auf unseren Motorrädern weiter auf zum Kap der guten Hoffnung. Wer diese Strecke kennt, kann sich vorstellen, wie trostlos und fast gespenstisch die Landschaft hier bei Nebel und Nieselregen sein kann – zwischen karger Vegetation und einer fast unheimlichen Stille fühlt man sich fast wie am Ende der Welt. Immer wieder peitschte Wind und Regen unseren tapferen Motorradfahrern ins Gesicht – und so war es eine Selbstverständlichkeit, dass sich einige beim Erreichen von Cape Point erst einmal eine warme Mahlzeit gönnten. Leider konnten wir an diesem Tag nicht hinauf zum Leuchtturm: das Wetter war einfach zu unangenehm und wir hätten daher so oder so keine gute Aussicht gehabt. Somit beschlossen wir, nach einer Mittagspause den Rücktritt nach Kapstadt anzutreten und erreichten dort am späten Nachmittag die Firma „Thruxton Motorcycles“, bei denen wir unsere Royal Enfields ausgeliehen hatten und gaben diese schweren Herzens wieder zurück. Unsere drei Stuntfahrer Dirk Manderbach, Dennis Jansen und Kevin Carmichael hatten das Glück, ihre BMW und Triumph Motorräder noch einen Tag länger fahren zu dürfen. Nach Abschluß der Übergabeformalitäten machten wir uns auf den Weg in unser nächstes Hotel: dem Mandela Rhodes Place. Überwältigt von einer wirklich äußerst geschmackvollen Empfangshalle und noch mehr begeistert von unseren Appartements, die ebenfalls sehr beeindruckend und elegant ausgestattet waren, ruhten wir uns zunächst von diesem anstrengenden und doch etwas kalten Tag aus, bevor wir uns am frühen Abend auf die bekannte Long Street zum Abendessen begaben.

Afrikascout auf Motorradtour in Südafrika Rückkehr vom Kap der guten Hoffnung

Wie für alle, die Kapstadt besuchen, war auch für uns schnell klar: heute gönnen wir uns ein leckeres Abendessen im bekannten „Mama Africa“ Restaurant. Wir hatten Glück und bekamen für unsere große Gruppe tatsächlich noch einen Platz und gönnten uns vorab an der Bar ein leckeres Getränk. In typischer afrikanischer Atmosphäre, mit Liveband (Kevin war hier nicht mehr zum Tisch zurück zu bewegen. So sehr hatte er sich in die afrikanische Musik verliebt und auch gleich 2 CDs gekauft) erlebten wir ein absolut kulinarisches Highlight: Kudu Steak – bestens gebraten mit allerlei Leckereien drum herum. Zufrieden und glücklich machte sich ein Teil der Gruppe nach diesem schönen Abend auf, um früh schlafen zu gehen; der Rest genoss noch eine lange und lustige Nacht in den vielen Kneipen, Bars und Diskotheken auf der Long Street. Man mag es kaum glauben, dass sich die Long Street, die sich tagsüber mit ihren vielen kleinen Bars, Cafés, schicken Boutiquen, kleinen Restaurants und Märkten eher im Retro Stil zeigt, nachts zu einer riesigen Partymeile mit unendlichen Möglichkeiten der abendlichen Freitzeitgestaltung wandelt.

Zum Glück mussten wir am nächsten Morgen erst gegen 10 Uhr wieder weiter und so hatten wir alle mal ein wenig Zeit für ein ausgedehntes Frühstück oder um länger zu schlafen.

Was wir an unserem vierten Tag rund um Kapstadt einzigartiges und tolles erlebten, berichten wir Ihnen in unserem morgigen Blog. Sie dürfen gespannt sein.

Möchten Sie auch gerne eine Motorradtour durch Südafrika erleben? Dann senden Sie uns doch einfach eine E-Mail unter: safari@afrikascout.de

Nähere Informationen zum Rhino Ride Projekt finden Sie unter: www.therhinoride.org.za

Herzliche Grüße
Ihr Team von Afrikascout/Afrikabiker