„Ride for Rhinos“ – Motorradreise in Südafrika – Walbeobachtung in Hermanus

Was wäre eine Motorradreise in Südafrika ohne die weltbekannte Walbeobachtung in Hermanus? Der Southern Right Whale, welcher im Juli jeden Jahres aus der Antarktis an die Küsten Südafrikas kommt um sich zu paaren, schwimmt hier in direkter Nähe der Küste und kann von den Aussichtspunkten in Hermanus sehr schön beobachtet werden.

Motorradreise in Südafrika – Besuch am Stoney Point in Betty´s Bay

Bevor es jedoch für unsere Motorradreise Gruppe so weit war, genossen wir früh am Morgen noch ein ausgiebiges Frühstück im „Rockwell Hotel“, Kapstadt – bevor wir mit unseren Royal Enfields, BMW`s und der Triumph Tiger auf unserer Motorradreise in Südafrika herrlichen Küstenstraßen nach Hermanus folgten. Auf halber Strecke machten wir am Stoney Point in Betty´s Bay einen Stopp um die zweitgrößte Billen – Pinguinkolonie in Südafrika zu beobachten. Diese kleinen, putzigen Tiere leben in großen Kolonien direkt am Indischen Ozean. Höher gelegte Holzstege führen durch das Territorium dieser interessanten Säugetiere und bieten dadurch optimale Beobachtungsmöglichkeiten, ohne zu stören. Während unseres Besuches beobachteten wir auch Klippschliefer, Seemöwen, Kormorane und eine außergewöhnlich große, pelzige Raupe hatte Glück im Unglück, als wir sie am Eingang eines Restaurants vor den Füßen der vielen Besucher retteten.

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Stoney Point Betty´s Bay

Afrikascout Motorradreise Südafrika Team

Auf Motorradreise in Südafrika – Walbeobachtung in Hermanus

Weiter ging es dann entlang der Küste nach Hermaus. Dieses Küstenstädtchen ist bekannt für perfekte Walbeobachtungsmöglichkeiten – auch wenn die Aussichten Ende September zur Beobachtung nicht unbedingt als die Besten eingestuft werden, hatten wir an diesem Tag unwahrscheinlich viel Glück. Direkt in der Bucht konnten wir während unseres Mittagessens immer wieder diese beeindruckenden Tiere aus den Wellen springen sehen. Frisch gestärkt mit frischem Fisch und Meeresfrüchten (wir können das Essen im Restaurant Burgundy mehr als empfehlen) machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den steinigen Klippen direkt am Meer und beobachteten weitere Wale. Wer so etwas noch nie gesehen hat, wird fasziniert sein und seine Augen nicht mehr von der Wasseroberfläche nehmen können, denn jeden Moment könnte erneut ein Wal auftauchen. Herrlicher Sonnenschein und angenehme Temperaturen ließen uns länger als geplant an diesem tollen Ort verweilen, bevor es am späten Nachmittag wieder auf unseren Motorrädern in Richtung Kapstadt ging.

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Restaurant Burgundy Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika frischer Fisch

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Dirk Manderbach und Marc Isberner in Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Dennis Jansen Sabine Kastner und Dirk Manderbach in Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Bucht Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Walbeobachtung in Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Fahrt nach Hermanus

Afrikascout Motorradreise in Südafrika Küstenstraßen bei Hermanus

Hier waren wir sehr gefordert, denn wir kamen pünktlich zur Rush Hour in Kapstadt an: viel Verkehr und eine äußerst ungünstig, tiefstehende Sonne erschwerte die Fahrt als Truppe durch die verstopften und überfüllten, hektisch befahrenen Straßen. Aber auch dies meisterten alle aus der Gruppe hervorragend und so trafen wir uns nach einander ankommend alle an unserer nächsten Unterkunft, dem Waterfront Village Hotel, dass nur wenige Gehminuten von der bekannten Waterfront entfernt liegt. Das Waterfront Village ist ein Zusammenschluss aus verschiedensten Appartements mit Blick auf einen Kanal der mit dem Meer verbunden ist und sogar Schiffe können hier innerhalb des Gebäudekomplexes anlegen. Auf Sicherheit wird hier allergrößten Wert gelegt! Niemand kommt hinein oder hinaus ohne entsprechende vorherige Maßnahmen. Der Check in dauerte aus diesem Grund weitaus länger als gewöhnlich und so kamen wir erst sehr spät im „Cape Town Fish Market“ direkt an der Waterfront neben dem Clocktower an, wo André (www.therhinoride.org.za) und Marlene, sowie Rocco und Chantal bereits auf uns warteten, da sie an diesem Tag in der Breakwater Lodge untergebracht waren und hier alles wie am Schnürchen lief ohne jeglichen Zeitverlust. Im Cape Town Fish Market bekommt man alles was das Herz begehrt: von frisch zubereitetem, frischem Fisch, Sushi, saftigen Steaks bis hin zu knackigen Salaten und die Desserts setzen dem Ganzen noch die Krone auf. In gemütlicher Runde erlebten wir hier einen weiteren, sehr schönen Abend in Südafrika. Nicht allzu spät gingen wir zurück in unser Hotel, da wir für den nächsten Tag fit sein wollten, für unsere Motorradtour nach Cape Point über Muizenberg und Fish Hoek und zurück über den Chapmans Peak, Hout Bay und Camps Bay. Um 7 Uhr früh am Morgen wollten wir schon wieder auf unseren Motorrädern sitzen.

Morgen berichten wir Ihnen von unserem letzten Tag mit den außergewöhnlichen Royal Enfields, unserer Tour in Südafrika und was wir noch so alles ohne diese „heißen Öfen“ unter uns erlebten.

Möchten Sie auch gerne eine Motorradtour durch Südafrika erleben? Dann senden Sie uns doch einfach eine E-Mail unter: safari@afrikascout.de

Nähere Informationen zum Rhino Ride Projekt finden Sie unter: www.therhinoride.org.za

Herzliche Grüße
Ihr Team von Afrikascout/Afrikabiker