Südafrika: Damien Mander und die IAPF, Teil 1

Kriegsstrategien und militärisch-technischer Fortschritt im leidenschaftlichen Kampf
gegen brutale Tierquälerei, Teil 1

Mit Anfang zwanzig lernte der junge australische Soldat Damien Mander im Irak, wie man sich im Krieg gegen das Unrecht durch die Unterstützung von Kameraden und hochentwickelter Technik strategisch hocheffizient behauptet. Durch die Ausbildung als Scharfschütze und die spätere Ausbilderposition in der Schulung der einheimischen Polizei übte er sich im Schutz der Schwächeren/Unschuldigen und erkannte die Möglichkeiten einer gezielt antrainierten militärischen Ausbildung zum Schutz und Selbstschutz.

Nach neunjährigem Dienst beim australischen Militär verließ Mander 2008 das Krisengebiet und widmete sich vorerst der Erfüllung eigener Wünsche und Träume. Er erfüllte sich seinen Urlaubstraum und reiste nach Südafrika – keiner kann es ihm verdenken. Doch was er auf dieser Reise erlebte, sollte sein Leben ab diesem Zeitpunkt für immer verändern. Er besuchte Wildreservate und hörte Geschichten von getöteten Rangern, die im Kampf gegen die Wildtier-Jäger mit ihren hochmodernen Waffen keine Chance hatten. Viele Nashörner, Elefanten und Gorillas (diese vor allem in Uganda) wurden nach Plan und unter korrupten Bedingungen ermordet und endeten als nutzloses Medikament unter den Ladentischen skrupelloser asiatischer Geschäftsmänner oder als Gulasch auf den Tellern reicher Snobs aus Übersee. Die Situation schien aussichtslos, denn auch von der Regierung konnte mit wenig Hilfe gerechnet werden und das große Morden nahm stetig größere Formen an. Aufgerüttelt und entsetzt von den barbarischen Zuständen und der beinahe ausweglosen Situation der Tierschützer entwuchs Manders kleinem Safari-Abenteuer eine große Obsession: Vielleicht durch die Erfahrungen im Krieg, durch den Zusammenhalt und die Erfolge im Schutz der Schwächeren und Hilflosen, durch gezieltes Training und erfolgreiche Strategien, durch das Wissen über die Möglichkeiten und Chancen moderner Waffen – vielleicht durch eine Energie treibende Fusion aller genannter Punkte – gründete Damien Mander im Jahre 2009 die IAPF (International Anti-Poaching Foundation) als Non-Profit-Foundation. Auch die ehrenamtliche Tätigkeit im Zambezi-Nationalpark, bei der er der Anti-Poaching-Einheit über die Schulter sehen konnte, Probleme der Arbeit erkannte und beeindruckende Erfahrungen machte, sorgte mit Sicherheit für diese Entscheidung.

Den Rangern, den Nashörnern/Elefanten und dem Land musste geholfen werden.

Alle anfänglichen Kosten trug Mander selbst, besaß er doch aus der Zeit bei der Armee einige Reserven. Als erste Aufgabe legte er die Ausbildung der Wildhüter fest und errichtete in Victoria Falls (Simbabwe) ein Anti-Poaching-Trainingslager. Eine weitere Verbesserung der schlechten Lage sollte mit der Bereitstellung und Nutzung besserer Fahrzeuge erreicht werden. Er kaufte ein Flugzeug, um das Areal, welches beobachtet und geschützt werden sollte, zu vergrößern und schnelleren Zugriff auf Überfälle zu bekommen.  Auch auf seine Freunde konnte er sich verlassen: Als Kamerad aus Kriegszeiten unterstützt ihn sein langjähriger Freund Steven Dean bei dem großen Engagement zum Schutz der Wildtiere in Afrika. Viele schon etablierte Stiftungen boten ihre Hilfe an und auch bekannte Namen des weltweiten Tierschutzes, u.a. Dr. Jane Goodall, unterstützten ihn in seinen Bemühungen.

Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung

Damien Mander und die IAPF sind in den vergangenen Jahren stark in den Medien präsent gewesen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt auch weiterhin über die bestialischen Morde, die Verstümmelung wertvollen Lebens aus nichtigen Gründen, Korruption und kriminelle Vergehen gegen unsere Natur zu unterrichten.

Schützt unsere Natur, erhaltet und behütet größtmögliche Biodiversität für eine glückliche und bunte Welt. Engagiert Euch und handelt in diesem Sinne so, als sei es ganz unmöglich zu scheitern!

„Es gibt tatsächlich nur zwei Tage in deinem Leben, die du nicht ändern kannst: Der eine ist GESTERN und der andere ist MORGEN!“
– ein anonymer, aber wahrer Gedanke

Es grüßt Euer Afrikascout Michi