UGANDA ARTENSCHUTZPROJEKT – Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary

Für Reisende, denen unser nächster Verwandter, der Schimpanse, besonders am Herzen liegt, ist ein Besuch auf Ngamba Island unerlässlich. Die Insel liegt mitten im Victoriasee, ca. 60 Minuten Bootsfahrt von der Stadt Entebbe entfernt, und ist Heimat von zurzeit 49 Primaten. Die Schimpansen kommen zumeist als verwaiste Babys auf die Insel. In einem bis zu 2 Jahre dauernden Prozess wird versucht, die Babys behutsam in die bestehende Schimpansen-Gruppe  zu integrieren, obwohl diese normalerweise keinen fremden Nachwuchs zulässt.

Das Refugium Ngamba Island wurde vom „Chimpanzee Sanctuary and Wildlife Conservation Trust“ (CSWCT) gegründet, der sich aus dem Jane Goodall Institut-Uganda und anderen NGOs zusammensetzt.

Besucher begleiten die Betreuer auf einem Rundgang über die Insel und erhalten eine Vielzahl an Hintergrundinformationen über das Projekt, über das Leben der Schimpansen und deren einzelne Schicksale. Während der Fütterung oder auf einer Wanderung durch das Schutzgebiet erleben sie die Primaten hautnah und können so ihre Verhaltensweisen beobachten.

Auf der Insel wurden zusätzlich Übernachtungsmöglichkeiten in Form vierer Luxuszelte geschaffen, um einen längeren und intensiveren Aufenthalt bei den Schimpansen zu ermöglichen. Hier kann auch ein Teil der täglichen Aufgaben der Betreuer übernommen werden. Dazu gehören die Zubereitung der Mahlzeiten und Fütterung und die Pflege der Gehege.

Ein halbtätiger Ausflug auf die Ngamba Island kostet 88 US$; weitere Informationen zu Ngamba Island erhalten Sie hier

Natürlich ist Uganda insbesondere für seine Berggorillas bekannt!

Auch hierzu gibt es tolle Neuigkeiten:

Berggorilla-Baby im Bwindi Nationalpark geboren

Wie die Uganda Wildlife Authority (UWA) mitteilt, wurde Ende August im Bwindi Nationalpark im Südwesten Ugandas ein Berggorilla-Baby geboren. Die Nachricht stimmt Tierschützer positiv, angesichts der akuten Bedrohung unter der sich die Primaten befinden. Erst am 4. September hatte die internationale Weltnaturschutzorganisation IUCN den Östlichen Gorilla, zu dem auch der Berggorilla zählt, in die höchste Gefährdungskategorie der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten gestuft.

Berggorilla-Weibchen bringen im Schnitt nur alle vier Jahre ein Baby zur Welt.  Die Berggorillas im Bwindi Nationalpark bekommen sogar nur etwa alle fünf Jahre Nachwuchs, wodurch die Populationen nur sehr langsam wachsen. Jedes neu-geborene Gorilla-Baby trägt daher erheblich zum Fortbestand dieser seltenen und akut bedrohten Tierart bei.
Quelle: Tourism Bord Uganda