Atemberaubende Victoria Falls – „ der donnernde Rauch“

Erleben Sie mit Afrikascout und Daktari Safaris das Weltwunder und UNESCO Welterbe Victoria Falls! Der schottische Missionar und Forscher David Livingstone gilt allgemein als der erste Europäer, der die eindrucksvollen Viktoria Wasserfälle beschrieb und in seiner Heimat bekannt machte. Er benannte sie nach seiner Königin Victoria und schrieb begeistert, „Solch schöne Ausblicke müssen Engel in ihrem Flug betrachtet haben!“ Die Victoria Fälle, oder „Mosi oa Tunya“-„donnernder Rauch“, wie die Fälle von Einheimischen genannt werden, stellten eigentlich ein unüberwindbares Hindernis für Livingstone dar. Er wollte den Sambesi Fluss als Wasserstraße für die Missionierung im Inneren Afrikas nutzen, sein hauptsächliches Motiv war dabei der Wunsch, den Sklavenhandel zu eliminieren.

Flora und Fauna rund um die Victoria Falls in Simbabwe

An den Viktoria Fällen stürzt sich das Wasser des Sambesi Flusses auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern bis zu 108 Meter in die Tiefe der Schlucht, die der Fluss selbst über Jahrmillionen in den Basaltstein gegraben hat. Der Sambesi Fluss bildet die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, daher gehören die Wasserfälle zu beiden Ländern. Bei höchstem Wasserstand (etwa März bis Mai) sehen die Besucher der Victoria Falls den größten Schleier fallenden Wassers auf der Welt, bis zu 500 Millionen Liter pro Minute donnern in die Tiefe. Ein einmaliger Anblick, den man ganz sicher niemals vergisst!

Victoria Falls im November - Afrikascout

Solche Mengen an turbulentem Wasser verursachen naturgemäß eine enorme Gischt, die den Viktoriafällen ihren einheimischen Namen gab, „Donnernder Rauch“. Bei hohem Wasserstand steigt der Sprühnebel mehrere hundert Meter in den Himmel und ist weithin zu sehen. Aufgrund der dadurch bedingten ständigen Beregnung hält sich am Rand der Schlucht ein ganzjährig grüner und dichter Regenwald, in dem man viele Tier- und Vogelarten beobachten kann, unter anderem Warzenschweine, Meerkatzen, Buschböcke und Trompeterhornvögel. Die Gischt reflektiert auch je nach Tageszeit unterschiedlich das Sonnenlicht und es entstehen in den Millionen winziger Tröpfchen Regenbögen, die sich über die Fälle spannen.

Auf dem Höhepunkt des Wasserstands im Sambesi Fluss, ist es oft gar nicht möglich, über die Main Falls hinaus (da haben Sie nicht einmal die Hälfte der Front an der Seite Simbabwes angesehen) noch etwas von den Wasserfällen zu sehen, denn die Gischt prasselt wie Starkregen herunter und versperrt die Sicht. Auf der Höhe der Trockenzeit (September bis November) bietet sich ein ganz anderes Bild. Dann sieht man keinen zusammenhängenden Wasserschleier mehr, sondern die einzelnen Bereiche der Fälle heben sich deutlich voneinander ab. Sprühnebel und Regenbögen sieht man nach wie vor, und man wird auch noch nass wenn die Brise die Gischt zu den Aussichtspunkten hinüber treibt. Auf der Seite Sambias fließt zu dieser Zeit so gut wie gar kein Wasser über die Fälle.

Auf der Seite Simbabwes gibt es 16 verschiedene Aussichtspunkte, die immer wieder einen anderen Blick auf die Victoria Falls frei geben. Die meisten Besucher gehen nach dem Passieren des Eingangs zunächst nach links, wo man nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald, begleitet vom tiefen, eindrucksvollen Rauschen der Viktoriafälle, die Statue David Livingstones erreicht. Blickt man von hier aus auf die Fälle, so schaut man seitlich in die Schlucht hinein und hat den oberen Teil des mächtigen Devils Cataract zur Linken. Einen noch besseren Blick in die Tiefe der Schlucht hat man, wenn man sich zurück in Richtung Eingang und Main Falls bewegt, und die Stufen zum Chain Walk hinunter geht.

Victoria Falls im Juni - Afrikascout

An den nächsten Aussichtspunkten schaut man direkt auf die Victoria Falls, von der gegenüberliegenden Seite der Schlucht aus. Man kann sich also den Devils Cataract von dieser Perspektive auch noch ansehen, dann die Main Falls, im Bereich zwischen Cataract Island und Livingstone Island. Danach kommen Horseshoe Falls, Rainbow Falls und Eastern Cataract. Danger Point, der östlichste Aussichtspunkt auf der Seite Simbabwes erlaubt es dem Besucher je nach Jahreszeit bis zum Ende des Eastern Cataract zu schauen. Zwischen September und November gibt es zwischen Livingstone Island und dem Ende des Eastern Cataract so gut wie gar kein Wasser. Zu jeder Jahreszeit hat man also von Simbabwe aus die besten Aussichten auf die Viktoria Fälle.

Es ist empfehlenswert, auch in der Trockenzeit für den Besuch der Victoria Falls einen Regenschutz für sich und die Kamera mitzunehmen und Schuhe zu tragen, in denen man auch auf rutschigem, nassem Stein gehen kann. Die besten Zeiten für einen Besuch sind der frühe Morgen, der Nachmittag und, wenn man etwas ganz Besonderes und Magisches erleben möchte, bei Vollmond. In den 3 Tagen um den Vollmond herum können Gäste bei klarem Wetter die Fälle zum Mondaufgang besuchen, dann bilden sich Regenbögen im Mondlicht.

Viele Grüße

Ihr Afrikascout
Annette Hoffmann