Simbabwe

Simbabwe – ein fast verglühter Stern will wieder zurück an den Himmel…

CON568Simbabwe grenzt als reiner Binnenstaat mit einer ca. Fläche von 390.000 Quadratkilometern an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik.

Es bietet für jeden Afrika-Reisenden eine Vielfalt an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit sind die im Westen des Landes gelegenen Victoria Falls – eines der sieben Naturwunder. Tosend stürzt dort der Fluss Sambesi (Afrikas viertgrößter Fluss) über 100 Meter in die Tiefe. Während der Regenzeit sind die Victoriafälle die wasserreichsten der Welt. Ihre Wassermassen sind so gewaltig, dass ein bis zu 300 Meter hoher Sprühnebel entsteht. Ein Naturerlebnis, das kein Urlauber auf seiner Reise durch Simbabwe versäumen sollte. Schon fast legendär erstrahlt ein Regenbogen über den Victoriafalls und zieht mit diesem Naturereignis Touristen und Einheimische in seinen Bann. Entdeckt wurden die Victoria Falls von dem schottischen Missionar und Afrikaforscher David Livingstone. Das angrenzende Gebiet um die Victoriafalls wurde zum Victoria-Falls-National Park erklärt. Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Elefantenritte oder Wildwasserfahrten sind nur ein kleiner Auszug der Freizeitaktivitäten, die innerhalb des Victoria-Falls-National Park angeboten werden. Die Hauptattraktion für jeden Besucher ist ein Helikopterflug über die Victoria Falls – wem dies jedoch zu riskant ist, der kann die wunderbare Aussicht auf die Victoria Falls auch von der Victoria-Falls Grenzbrücke zu Sambia in 110 Metern Höhe genießen oder von einem der vielen Aussichtspunkte innerhalb des Parks. Auch unzählige Übernachtungsmöglichkeiten werden in Victoria Falls angeboten – von Fünf-Sterne Lodges, wie zum Beispiel die Victoria-Falls-Safari-Lodge bis hin zu Gästehäusern steht hier den Reisenden eine große Auswahl zur Verfügung.

Oft verkannt wird der Fluss Sambesi oder Zambezi – der die Victoria Falls speist. Mit einer Länge von über 2.700 km durchfließt er auf seinem Weg durch den Osten sechs afrikanische Staaten, mal als kleines Rinnsal, mal als Überschwemmungsgebiet bis er schlussendlich in den indischen Ozean fließt. Die Quelle des Sambesi entspringt als kleines Rinnsal zwischen den Wurzeln eines Baumes. Bootsfahrten bei Sonnenuntergang auf dem Sambesi sollten für Touristen ein unbedingtes „Muss“ sein. Es ist ein absoluter Traum der Sonne entgegenzufahren während man an den Ufern im Licht der untergehenden Sonne oftmals Elefanten und viele weitere Tiere beim Trinken beobachten kann.

Ein weiterer und unbedingt zu bereisender Nationalpark ist der „Hwange-Nationalpark“ nahe der Stadt Hwange im Westen von Simbabwe. Er ist der größte Nationalpark und eines der wichtigsten Naturschutzgebiete im südlichen Afrika. Simbabwe-Reisenden bietet er aufgrund seiner über 100 verschiedenen Vogelarten und wild lebenden Tieren unvergessliche Eindrücke. Angefangen bei den „Big 5“ bis hin zu Wildhunden und anderen Raubtieren oder Zebras und Giraffen bietet dieser Nationalpark einen geschützten Lebensraum für viele weitere Tierarten. Landschaftlich ist Hwange geprägt von Wüstenland, aber auch weiten Graslandschaften bis hin zu Fossildünen. Urlaubern bietet dieser Park Wanderungen und Safaris.

Wer auf Safari in Simbabwe unterwegs ist, sollte sich unbedingt das „Nationalmonument – „Die großen Ruinen Simbabwes“ oder „the great ruins of Zimbabwe“ – ca. 30 km von Masyingo entfernt – ansehen. Geführte Touren durch die Ruinen mit integriertem Museum und archäologischen Ausgrabungen könnten dort täglich gebucht werden. Umstritten ist bis heute, wer die Ruinen mit ihren riesigen Granitwänden, Türmen und Festungen erbaut hat – jedoch zählt diese riesige Anlage zu der größten historischen, sowie kulturellen Attraktion Simbabwes. Afrika-Reisende können innerhalb dieser Ruinen Elfenbeinwerkzeug, Gold, Keramik und Schnitzerarbeiten aus Ausgrabungen bestaunen.

Touristen, die in Simbabwe auch mal gerne tauchen möchten, können sich diesen Wunsch in den Chinhoyi Höhlen, nahe der Stadt Chinhoyi erfüllen. Diese aus Kalkstein und Dolomit entstandenen Höhlen bestehend aus einem Tunnelsystem, dienten als Zufluchtsort vor Räubern und wurden nach dem damals ansässigen Häuptling „Chinhoyi“ benannt. Die Chinhoyi-Höhlen sind das weitreichendste Höhlensystem in Simbabwe und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Innerhalb dieser Höhlen befindet sich der sogenannte „Sleeping Pool“ – mit einer Tiefe von ca. 80-90 m ist dieses Becken für jeden Touristen beeindruckend und man kann darin fantastisch tauchen. Die Temperaturen unterschreiten die 22-24 Grad-Marke so gut wie nie.

Wer Besinnlichkeit, Ruhe und Entspannung auf seiner Reise durch Simbabwe sucht, findet diese im Matopos Nationalpark – genauer gesagt an der Grabstätte von Cecil John Rhodes, Geschäftsmann und Politiker Südafrikas. In England geboren, wanderte Cecil John Rhodes nach Südafrika aus, in der Hoffnung seinen gesundheitlichen Zustand dort aufgrund des trockenen Klimas bessern zu können. Rhodes war fasziniert von der Schönheit Simbabwes und erkannte auch das Potenzial dieses Landes. Das Diamantenunternehmen „de Beers“ wurde von ihm gegründet, sowie der Staat Rhodesien (heute Simbabwe und Sambia). Als einziger Europäer wurde ihm eine Grabstätte auf „heiligem Boden“ – gestattet.

Wanderfreunden wird der Chimanimani Nationalpark das Herz höher schlagen lassen. Gelegen im östlichen Hochland von Simbabwe, kann man diesen Gebirgspark nur zu Fuß erwandern. Belohnt wird man hierbei von einer abwechslungsreichen Landschaft –vielen kleinen Höhlen, Gebirgsbächen und dem Monte Binga – der mit einer Höhe von über 2.000 Metern der höchste Punkt innerhalb des Nationalparks ist. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen innerhalb des Chimanimani Nationalparks nicht, jedoch wurden auf mosambikischer Seite in den letzten Jahren einige Touristencamps eingerichtet. Wanderer sollten sich auf jeden Fall – aufgrund der schlechten Versorgungswege innerhalb des Chimanimani Nationalparks – mit genügend Nahrung eindecken.

Sehenswert und modern zeigt sich für Simbabwe-Reisende auch die Hauptstadt Harare. Sie ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mit ihren fast 1,1 Millionen Einwohnern ist Harare eine sehr moderne Stadt. Sie befindet sich auf einer Hochebene ca. 1.500 Meter über dem Meeresspiegel mit vielen Alleen und Parks. Bequem und zu Fuß kann  man diese architektonisch, sehr schön angelegt Stadt erkunden. Kulturell empfehlenswert ist das Museum „Queen Victoria“ sowie die „National Gallery of Simbabwe“ .

Die beste Reisezeit für Zimbabwe sind die Monate zwischen März und November – dort fällt am wenigsten Niederschlag. In den Monaten November bis März ist Regenzeit! Hier sind jedoch die Victoria Falls am beeindruckensten aufgrund der vielen Niederschläge und Wassermassen.

Simbabwe selbst wird beherrscht durch subtropisches Klima. Es lässt sich in drei Gruppen einteilen: Die Regenzeit, von November bis März, eine kühlere Trockenzeit von Mai bis August und eine warme Trockenzeit von August bis Oktober. Die durchschnittliche Temperatur Simbabwes beträgt in der Hauptstadt zwischen 7 und 21 Grad in der kühlen Trockenzeit und 16 bis 27 Grad in der Regenzeit.

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Klimatabelle Simbabwe oder Zimbabwe

Klimatabelle Harare