Simbabwe

Simbabwe : Das oft unterschätzte, traumhaft schöne Reiseziel

CON568Donnernde, neblige Wassermassen stürzen sich 100 Meter in die Tiefe. Uralte Zeitzeugen aus Stein erzählen von längst vergangenen Kulturen. Fast unberührte Nationalparks beherbergen unzählige Wildtieren. Simbabwe bietet eine einzigartige Kombination aus Naturwundern, Safari-Abenteuern und historischen Stätten. Zimbabwe bietet dir alles: Entdecke dieses wunderschöne Land mit dem Allrad-Fahrzeug, zu Fuß und an Bord eines Schiffs auf dem Sambesi oder dem Kariba-See. Komm mit auf ein unvergessliches Abenteuer in diesem faszinierenden Land, das als Reiseland viel zu oft unterschätzt wird.

Zimbabwe wird dich begeistern!

Ein See, so weit wie das Meer: Der Kariba-See ist nur eines der Highlights dieses wunderbaren Landes. Genieße die Stille, die Ruhe und fahre all deine Systeme auf 0, während du eine Kreuzfahrt über diesen rieseigen See genießt. Erholung pur, das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen! Und der Sonnenuntergang erst – einmalig schön, das muss man mit eigenen Augen sehen. Ebenso erleben muss man die mächtigen und beeindruckenden Victoria-Fälle, fast so etwas wie das Wahrzeichen Simbabwes. Du liebst Safari und willst die Wildtiere Afrikas in ihrer natürlichen Umgebung erleben? Auch das geht in Zimbabwe ganz wunderbar: Denn hier findest du auch riesige, tierreiche Nationalparks, in denen du aufregende Pirschfahrten unternehmen kannst.

Wo liegt Simbabwe und was sind die wichtigsten Fakten?

Simbabwe oder englisch: Zimbabwe ist ungefähr so groß wie Deutschland und Belgien zusammen. Der Binnenstaat liegt im Südosten Afrikas, zwischen Sambia, Mosambik, Südafrika und Botswana. Wusstest du, dass das Wort aus der Sprache der Shona stammt und übersetzt „Steinhäuser“ bedeutet? Der Name geht nämlich auf die Ruinenstätte Groß-Simbabwe zurück, die größten vorkononialen Steinbauten im südlichen Afrika. Die Hauptstadt von Simbabwe heißt Harare. Einst galt das Land die Kornkammer Afrikas. Heute steht das Land wirtschaftlich vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen, die nicht nur auf die Kolonialzeit zurückgehen, sondern auch auf die 30-jährige Diktatur unter Mugabe, die 2017 endete.

Wie sieht es denn in Zimabwe aus?

In Zimbabwe  findest du hauptsächlich Trockensavannen mit Miombo- und Mopane-Wäldern. Häufig sehen wirst du auch Affenbrot-Bäume (Baobab) , Schirmakazien und Leberwurstbäume. Das Gras der Savanne ist in der Trockenzeit braun und verdorrt – aber gegen Ende der Regenzeit kann es bis zu zwei Meter hoch werden!

Wie ist das Wetter in Simbabwe?

Das Klima in Zimbabwe ist subtropisch bis tropisch. Der Sommer und damit die Regenzeit dauert von November bis März und  ist schwül-heiß mit bis über 35 °C heiß. Die Trockenzeit im Winter ist angenehme 25° C warm. Ein großer Teil des Landes befindet sich allerdings in höheren Lagen, hier ist es auch im Sommer schöne 25 bis 30 °C warm. Im Winter musst du hier allerdings auch schon mal kurze Nachtfröste bis -5 °C.
Die beste Reisezeit für Simbabwe ist von März bis November, wenn es dort Winter und Trockenzeit ist. Wenn du allerdings die Victoria-Fälle in all ihrer Pracht sehen willst, dann musst du während oder kurz nach der Regenzeit kommen  (November bis März).

Klimatabelle Simbabwe/Zimbabwe

Klimatabelle Harare

Wer lebt in Simbabwe?

Hier lieben rund 16,5 Millionen Menschen, der größte Teil (70 %) von ihnen gehört zu den Shona. Rund 13 % zählen zu den Ndebele und 6 % sind die Chewa. Dazu gibt es noch mehrere kleine Ethnien wie die Tong am Sambesi und die Tsonga und die Venda im südlichen Simbabwe. Zwischen 90 und 95 % der Bevölkerung sind Christen. Im 19. Jahrhundert wanderten zudem weiße Farmer aus Großbritannien und Südafrika ein. Damals war das Land eine britische Kolonie und hieß Süd-Rhodesien, nach Cecil Rhodes. 1980 wurde das Land unabhängig und viele weiße Farmer wanderten aus. Seit der Verfassungsänderung 2013 hat Simbabwe 16 Amtssprachen, zu denen auch Englisch gehört.

Das musst du in Simbabwe gesehen haben:

  1. Regenbögen über den Victoria Falls

Die Victoria Fälle sind eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Simbabwe und gehören zu den sieben Naturwendern der Erde. Steht er auch auf deiner Bucket-List? Die Einheimischen nennen sie „Mosi oa Tunya“ – donnernder Rauch, der sich etwa 108 Meter tief in die Schlucht stürzt. Der feine Sprühnebel des mächtigen Wasserfalls erhebt sich teilweise bis weit über den Regenwald, der rund um die Wassermassen gewachsen ist. Du kannst das Gebiet auf schönen Pfaden mit tollen Aussichtspunkten rund um den Wasserfall und quer durch den Regenwald erkunden – und vergiss die Regenjacke und deine Kamera nicht! Vor allem nachmittags, wenn die Sonne tief stehen, bilden sich in der Gischt oft mehrere Regenbögen.

  1. Uralte Kultur in Great Zimbabwe

Entdecke die steinernen Zeugen einer längst vergangenen Kultur: Die Steinruinen des Great Zimbabwe Monument stammen aus dem 11. bis 14. Jahrhundert und waren das Zentrum des Munhumutapa Reichs. Die heutige UNESCO-Welterbe-Stätte wurde einst von den Shona erbaut, ohne Gerüste und ohne Mörtelverbindungen.

  1. Tierreichtum im Hwange Nationalpark

Der Hwange Nationalpark ist der größte Nationalpark Simbabwes und bekannt für seine große Artenvielfalt. Hier befindet sich auch das Painted Dog Conservation Center, dass sich für die vom Aussterben bedrohten Wildhunde einsetzt. Außerdem leben hier rund 50.000 Elefanten und insgesamt über 100 Säugetierarten und 400 Vogelarten, auch die Big Five. Kamera gezückt halten, hier wirst du sicherlich tolle Gelegenheiten für wunderschöne Tierfotos finden!

  1. Löwen im Manna-Pools-Nationalpark

Ein weiteres wunderschönes und wildtierreiches Gebiet in Zimbabwe ist der Mana Pools Nationalpark. Du erreichst ihn zum Beispiel mit einer Flussfahrt über den Sambesi. Schon während der Fahrt gleitest du an Flusspferden, Elefanten und Krokodilen vorbei. Im Park leben außerdem zahlreiche weitere Wildtierarten.

  1. Grandiose Aussicht im Matobo Hills Nationalpark

„View of the World“ nannte Cecil Rhodes, der hier auch begraben ist,  die Ausblicke im Nationalpark in den Matobo-Bergen. Doch nicht nur die Aussicht ist überwältigend, auch die „balancierenden“ Steine sind faszinierend. In den Höhlen darunter ist es nicht weniger aufregend: Hier befinden sich zahlreiche Fundorte wunderschöner und uralter Felsmalereien vom Stamm der San.

  1. Kreuzfahrt auf dem Kariba-See

Es dauert 24 Stunden mit der Fähre, den Karibasee zu queren. Lass dir dieses großartige Ereignis nicht entgehen, der Stausee an der Grenze zu Sambia gehört zu den größten der Erde und ist einfach wunderschön! Genieße einen Sundowner an Bord des Schiffes, während vor dir die Sonne im See zu versinken scheint.

Hier finden Sie geführte Gruppenreisen durch Zimbabwe: Afrikascout – Zimbabwe