Südafrika

Reisetraum Südafrika

Afrikascout - Tafelberg Kapstadt

Südafrika hat drei Hauptstädte: Pretoria, Kapstadt und Bloemfontein. Es liegt an der Südspitze Afrikas. Im Westen wird Südafrika vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Indischen Ozean begrenzt. Richtung Norden liegen die Länder Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik und Swasiland. Lesotho wird vollständig von Südafrika umschlossen.
Südafrika besteht aus folgenden 9 Provinzen: Westkap (Western Cape), Nordkap (Northern Cape), Ostkap (Eastern Cape), KwaZulu-Natal, Freistaat (Free State), Nordwest (North West), Gauteng, Mpumalanga, Limpopo.

 

Südafrika bietet für jeden Reisenden – ob als Selbstfahrer mit Mietwagen, als Gruppenreise oder Individualreise – eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Nicht nur landschaftlich bietet die Republik Südafrika – angefangen von den Drakensbergen, die das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten durchziehen bis zum Kap der Guten Hoffnung – einen besonderen Reiz. Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks, Canyons, bizarre Küstenstreifen, verschiedenste Kulturen und eine unglaubliche Tierwelt sowie attraktive Outdoor-Aktivitäten: Höhlentouren, Bootsfahrten, Abseilen am Tafelberg, Kanufahrten auf dem Grenzfluss zu Namibia – dem Orange River, Weinproben und noch vieles mehr bieten Touristen und Reisenden ein unvergessliches Abenteuer.

Eine der beliebtesten und schönsten Regionen Südafrikas entdeckt der Reisende auf einer Fahrt entlang der berühmten Panorama Route. Diese Region gehört zu den nördlichen Drakensbergen und ist eines der optischen Highlights jedes Südafrikabesuches. Ihr Weg führt über die zerklüfteten Höhenzüge des Gebirges. Durch den abrupten und steilen Fall des Inlandsplateau (Highveld) eröffnet sich den Urlaubern ein phantastischer und traumhafter Ausblick auf die etwa 1000 Meter tiefer gelegene Ebene des Lowveld. Die Panorama Route mit einer Länge von ca. 60 km bietet Südafrikareisenden aufgrund vieler Aussichtspunkte atemberaubende Aussichten, unzählige Wasserfälle sowie historische Orte wie Pilgrim´s Rest, einer ehemaligen Goldgräberstadt. Eine der wohl spektakulärsten Naturerscheinungen auf der Reise durch Südafrika ist das Blyde River Nature Reserve. Die Schlucht des Blyde River Canyon ist ca. 32 km lang – an einigen Stellen bis zu 800 m tief meist rötlich gefärbt und gehört ebenfalls zu den meist bereisten Orten in Südafrika. Der Canyon ist nach dem Grand Canyon und dem Fish River Canyon der drittgrößte der Welt. Sehenswert für jeden Urlauber ist Bourke´s Luck Potholes – eine Felsformation an der Panorama Route innerhalb der Provinz Mpumalanga. Durch Auswaschungen, insbesondere durch die Bewegung von Steinen wurden tiefe Strudellöcher und Röhren in das Felsgestein geschliffen.

Auf Safari in Südafrika sollten Sie sich zudem viel Zeit für die vielen, unterschiedlichen Nationalparks nehmen. Der wohl größte und bekannteste unter Ihnen – der Krüger Nationalpark – liegt an der Grenze zu Mosambik und Zimbabwe und hat eine ca. Fläche von 41.500 Quadratkilometern. Für einen Kurztrip ist der südliche Teil des Parks wegen seines Tierreichtums zu bevorzugen. Dennoch sollten Sie sich die Zeit nehmen und eine Pirschfahrt in einem offenen 4 x 4 Fahrzeug buchen um – mit etwas Glück – einen Blick auf die Big 5 – bestehend aus Elefanten, Büffeln, Löwen, Leoparden und Nashörnern in Südafrika erleben zu können. Erfahrene und ortskundige Ranger begleiten Sie auf der Safari durch den größten Nationalpark Südafrikas. Pirschfahrten in einem offenen 4 x 4 Fahrzeug werden ebenfalls im Hluhluwe Nationalpark, sowie dem Umfolozi Nationalpark und vielen weiteren Nationalparks und privaten Game Reserves angeboten.

Nah am Krüger Nationalpark liegt das „Mohololo Wildlife Rehabilitation Center“. Dieses Center in Limpopo kümmert sich um verlassene, verletzte und vergiftete Tiere aus ganz Südafrika. Besucher haben die Möglichkeit zusammen mit geschultem Personal diese Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Wer im Mohololo Wildlife Rehabilitation Center übernachten möchte kann aus drei unterschiedlichen Kategorien wählen: Forest Camp, Ya Mati und Mountain View. Busch-Hochzeiten, Tierbeobachtungen und Ausflüge stehen ebenso auf dem Programm des Moholo Wildlife Rehabilitation Center wie Erholung und „Natur-Pur“ in einer malerischen Kulisse am Fuße der Drakensberge.

Elefanten aus größter Nähe beobachten zu können, ist Südafrikareisenden im Addo Elephant Nationalpark garantiert. Mit einer Fläche von ca. 160 Quadratkilometern ist er das von Elefanten am dichtesten besiedelte Gebiet der Welt. Antilopen, Löwen, Kap-Büffel und Rote Kuhantilopen sind in diesem Park ebenfalls angesiedelt. Und wenn es nun doch ein Gepard sein soll, den Sie als Tourist entdecken möchten, dann lohnt sich ein Besuch im Gepardenzuchtprojekt von Spier. Hier können Sie sich unter anderem auch eine Weinprobe der feinsten Südafrikanischen Weine munden lassen.

Teil des Garden Route-Nationalparks ist seit 2009 der Tsitsikamma-Nationalpark – gelegen im westlichen Teil der Provinz Ostkap. Mit fast 100 Kilometern erstreckt sich der Tsitsikamma-Nationalpark entlang der Küste zwischen Kap St. Francis und Plettenberg Bay. Sein ursprünglicher Urwald mit seinen bis zu 40 Metern hohen Bäumen ist einer der letzten Urwälder Südafrikas. Üppige und vielfältige Vegetation lassen Ihre Afrika-Reise durch diesen Nationalpark zu einem seltenen und beeindruckenden Erlebnis werden.

Wer quer durch Südafrika reist, sollte dabei einen Abstecher in den iSimangaliso Wetland Park mit einbeziehen. Dieses über 3.000 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet bietet: Sumpfwälder, Savannen und Waldgebiete. Diese konnten sich dort aufgrund des tropischen bis subtropischen Klimas entwickeln. Inmitten dieses Parks liegt der Lake St. Lucia – Südafrikas größter See. Er besteht aus Süß- und Salzwasser und bietet auf diese Weise vielen verschiedenen Fischarten einen idealen Lebensraum. Die 280 Kilometer lange Küstenlandschaft ist geprägt von Mangrovenwäldern, Korallenbänken und schönen Stränden. Unzählige Vogelarten wie Flamingos, Pelikane, Reiher u.v.m. besiedeln dieses Naturschutzgebiet und können aus nächster Nähe beobachtet werden. An den Küstenregionen können Besucher Meeresschildkröten bestaunen. In den nördlich gelegenen Feuchtgebieten leben nahezu 1000 Krokodile und ebenso viele Flusspferde. Die weite Savannenregion dieses Parks bietet Lebensraum für Büffel, Meerkatzen-Affen, Leoparden und Nashörner.
Übernachtungsmöglichkeiten sind auch in diesem Nationalpark geboten – ratsam ist allerdings eine Vorbuchung vor allem für die afrikanische Sommerzeit von Oktober bis März. Campingplätze, wie Eden Park oder Iphiva, Gasthäuser wie Horbill House oder exklusivere Übernachtungsmöglichkeiten wie das Hippo Hideaway bieten für jeden Urlauber und Geldbeutel das Passende.

Für Wanderurlauber und Naturfreunde sollte während der Rundreise durch Südafrika ein Besuch des Royal Natal National Park unbedingt auf dem Programm stehen. Über 80 Kilometer Wanderwege und an die 25 Routen stehen Touristen zur Verfügung. Dieses Naturschutzgebiet beeindruckt durch seine Berglandschaft und die ursprünglich erhaltene Flora und Fauna. Steile Felshänge, tosende Wasserfälle und grasbedeckte Berghänge runden das Bild einer sonst fast nicht mehr vorzufindenden Landschaft ab. Mont-aux-Sources – in Deutschland wohl besser bekannt als „Berg der Quellen“ ist mit seinen 3200 Metern ein zentraler Punkt des Royal Natal Parks. Naturfreunde aus aller Welt bereisen diesen Ort, da er aufgrund seiner zahlreichen Klimaunterschiede und Höhenzonen für eine artenreiche Vegetation sorgt. Mehr als 2000 verschiedene Pflanzenarten wurden in diesem Gebiet bis heute gefunden.

Unbedingt empfehlenswert sind die Cango Höhlen am Fuße der Swartberge. Denkmalgeschützt gehören diese zu den schönsten Naturerlebnissen Südafrikas. Nur drei der insgesamt fünf Tropfsteinhöhlen sind für Besucher zugänglich. Die erfahrenen Tourbegleiter führen Reisende in den Sprachen Englisch, Afrikaans und auch Deutsch durch dieses imposante und in allen Farben schimmernden Naturdenkmal. Sowohl Standard-Touren, wie auch etwas schwierigere Abenteuertouren werden dort zu jeder vollen Stunde angeboten.

Das kleine Königreich Swasiland – gelegen zwischen Mpumalanga im Norden und Westen, KwaZulu-Natal im Süden und Mosambik im Osten – ist stolz auf seine Unabhängigkeit und traditionelle afrikanische Lebensweise. Landschaftlich bietet Swasiland bewaldetes Hochland (Highveld), sanfte Mittelgebirgslandschaften im zentralen Teil bis hin zum subtropischen Lowveld. Die schönste Reisezeit für Swaziland liegt in den Sommermonaten, da in dieser Zeit die meisten Niederschläge fallen und die Landschaft dadurch saftig grün erstrahlt. Die äußerst freundlichen Swazis leben in kleineren Dorfgemeinschaften mit strenger Moral. König Mswati III ist nicht nur Monarch sondern auch spirituelles Oberhaupt. Swaziland ist bei Touristen und Reisenden nicht nur bekannt für seine vielzähligen kulturellen Veranstaltungen und farbenprächtigen Zeremonien – Swaziland ist durchaus auch einen Abstecher für Naturliebhaber und Wanderer lohnenswert. Hlane Royal National Park, Mlawula Nature Reserve und Malalotja Nature Reserve sind nur einige wenige Natur-Wildreservate, die Südafrikabesucher in Swaziland bestaunen können.

Last but not least – natürlich die großen, bekannten Städte Südafrikas: Unsere Lieblingsstadt Kapstadt ist mit rund 4,0 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südafrikas – nach Johannesburg mit 5 Millionen Einwohner und vor Durban mit 3,66 Millionen Einwohnern. Pretoria folgt mit rund 3,3 Millionen Einwohnern.

Großstadtflair verbindet sich hier mit Geschichte, Tradition und einer herrlichen Lage am atlantischen Ozean. Die Panorama Aussicht auf Kapstadt vom Bloubergstrand aus mit seinen Bergen Devils Peak, Table Mountain und dem Lions head lassen das Herz eines jeden Kapstadtfans höher schlagen. Robben Island, die Gefängnisinsel auf der Nelson Mandela inhaftiert war, die Victoria und Alfred Waterfront, Camps Bay und vieles mehr ist ein Must See in Kapstadt! Wer Südafrika`s Städte besucht, kann in vielen Sehenswürdigkeiten schwelgen unter anderem dem „Jewish Museum“, „Afican Herbalist Shop“ oder das „Diamond Building“ – in Johannesburg. Johannesburg – die Stadt des Goldes und Südafrikas größte Metropole ist Zentrum der Provinz Gauteng, ein dicht besiedelter Großraum in dem bereits über 8 Millionen Menschen leben. Johannesburg gilt als die erste Adresse für Tourismus und ist Tor zu Südafrika.

Aber auch Durban – größte Stadt an der Ostküste Südafrikas gilt als ein beliebtes Reiseziel für Wellenreiter, Kitesurfer oder Boogieboarder mit erschwinglichen Übernachtungsmöglichkeiten, Einkaufszentren und Restaurants. Dennoch gilt hier, wie übrigens in allen anderen Städten Südafrikas auch: man sollte sich keiner Gefahr aussetzen, indem man nach Einbruch der Dunkelheit verlassene Orte besucht oder einen Einkaufsbummel starten. Wie bekannt, ist die Kriminalität in Afrika sehr hoch.
Die beiden größten Flughäfen Südafrikas liegen in Johannesburg und Kapstadt, desweiteren gibt es noch deutlich kleinere Flughäfen in den Städten Durban, Port Elizabeth, East London, George, Lanseria, Bloemfontein, Kimberley und Upington. Die großen Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt werden von den internationalen großen Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways, Iberia, Air France, KLM sowie South African Airways angeflogen. Von einigen deutschen Flughäfen fliegt seit kurzem auch Air Berlin direkt nach Kapstadt.

Allgemein gilt, wer auf Städtereise durch Südafrika ist – findet jederzeit und passend für den Geldbeutel gute Übernachtungsmöglichkeiten. Ob luxuriöses 5-Sterne-Hotel, Lodges, kleine Hotels, Campingplätze, Unterkünfte mit Selbstversorgung oder Gästehäuser – Südafrika heißt seine Touristen und Besucher willkommen.

Für viele sicherlich ungewohnt ist der in Südafrika herrschende Linksverkehr. Vor allem in den Städten erfordert dies am Anfang einiges an Umgewöhnungszeit und man sollte sehr vorsichtig fahren. Insgesamt verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz. Die wichtigen großen Städte sind mit Autobahnen verbunden. Viele Teilabschnitte der Autobahnen sind gebührenpflichtig. Die Autobahngebühr staffelt sich nach der Größe des Fahrzeugs. Wie in Deutschland gibt es für das gesamte Straßennetz Höchstgeschwindigkeiten. Auf Autobahnen liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 120km/h. Auf Landstraßen sind es 100km/h und innerhalb geschlossener Ortschaften darf 60km/h gefahren werden.

In Südafrika sind – bedingt durch die Größe und die unterschiedlichen Höhenlagen des Landes – gleich mehrere Klimazonen gegeben. Südafrika ist ein relativ trockenes Land. Weite Teile des Landes (Südosten Südafrikas) sind subtropisch – dadurch herrscht in der Regel ein angenehm warmes, ganzjährig ausgeglichenes und sonniges Wetter.

An der Westküste verläuft der Benguelastrom. Er ist ausschlaggebend für das extrem trockene, aber leicht kühle Klima an der Westküste. Die Ostküste Südafrikas weist ein feuchtwarmes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit auf. Hingegen ist an der Grenze zu Namibia ein extrem heißes und trockenes Klima anzutreffen.

In der Winterzeit von Juni bis August, kann es auf den Drakensbergen oder der Stadt Johannesburg schon mal zu Schnee mit Temperaturen um den Gefrierpunkt herum kommen.

Beste Reisezeit für Südafrika für Wanderer und Naturliebhaber sind in der Regel die Monate April und Mai – milde Temperaturen und geringe Niederschläge erwarten Südafrikareisende. Die Regenzeit in Südafrika ist zu dieser Jahreszeit in den Sommerregengebieten beendet und hat in den Winterregengebieten noch nicht begonnen.

Eine Safari durch Südafrika bietet sich für die Zeit von Mitte Juni bis Mitte September an – tagsüber überwiegend sonnig und angenehm warm kann es jedoch nachts sehr kühl werden.

Mitte Dezember bis Mitte März herrscht Hochsommer in Südafrika. Besonders im Inland ist in dieser Zeit mit hohen und schwülen Temperaturen zu rechnen. Zudem sind zu dieser „weihnachtlichen“ Sommerzeit die meisten touristischen Zentren überfüllt und daher auch die Preise höher als zu anderen Jahreszeiten.

Hier finden Sie unsere Reisen und Safaris nach Südafrika.

Für detaillierte Informationen schauen Sie bitte in unsere Klimatabelle für Südafrika: Kapstadt und Johannesburg

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