Botswana

Botswana , der Diamant Afrikas

Afrikascout - Löwe BotswanaParadiesisches Okavango-Delta. Faszinierende Kalahariwüste. Atemberaubende Victoria-Fälle. Riesige Salzpfannen. Ein Highlight toller als das andere – und das alles gibt es nur in einem Land: In Botswana, dem Diamant Afrikas.

Stell dir jetzt einen eindrucksvollen Paukenschlag vor und sieh dann vor deinem inneren Augen noch eine riesige Elefantenherde friedlich direkt vor dir die Straße überqueren. Gänsehaut pur, oder? Willkommen in Botswana!

Darum wirst du Botswana lieben

Botswana ist eines der farbenprächtigsten Länder Afrikas: Endlos scheinende Weiten und die beeindruckende Wildnis werden dich begeistern. Die vielseitige Tier- und Pflanzenwelt Botswanas machen deine Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Rund 38 Prozent der Landesfläche sind Nationalparks und Reservate. Und das finden wir besonders toll: In ganz Botswana herrscht ein komplettes Trophäenjagdverbot. Wohl auch deshalb beherbergt das Land fast die Hälfte des weltweiten Savannenelefanten-Bestandes. Auch für andere Arten wie Breit- und Spitzmaulnashörner, afrikanische Wildhunde, Geparden, Löwen und mehr führt das Land umfassende Schutzprogramme durch. Der Lohn: 2017 wurde das Land als „Best sustainable Destination of the Year“ durch den Word Travel und Tourism Council ausgezeichnet.

Wo liegt Botswana und wie sieht es da aus?

Botswana ist etwa so groß wie Frankreich und liegt im Herzen des südlichen Afrikas, eingebettet in die Länder Namibia, Sambia, Simbabwe und Südafrika.  Rund 70 Prozent des Landes nimmt die Halbwüste Kalahari im Süden Botswanas ein. Hier überwiegen Dorn- und Grassavannen und trockene Salzpfannen. Doch während der Regenzeit verwandeln sich diese Pfannen in große, flache Seen – ein beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis. Eines der absoluten Highlights in Botswana ist das Okavango Delta. Das größte Binnenflussdelta der Welt ist eines der größten Naturparadiese der Erde, das musst du wirklich mit eigenen Augen sehen. Lasse es dir nicht entgehen, in einem Mokoro durch das schilf- und palmengesäumte Wassereich zu gleiten. Schöner kannst du Botswana nicht auf dich wirken lassen!

Wie ist das Wetter in Botswana?

Der Sommer in Botswana dauert von Oktober bis April – im „Hochsommer“, also im Dezember und Januar, können Temperaturen auf bis zu 40° C klettern. Von Mai bis September ist es Winter in Botswana, im Juli und Juli kann es hier nachts bis zu unter 0° C kalt werden.
Die Regenzeit ist von Dezember bis März.
Die beste Reisezeit für Botswana ist die Frühlingszeit im September und Oktober. Die Tagestemperatur liegt in dieser Zeit zwischen 25 bis 30 Grad. Durch die Trockenzeit sammeln sich in diesen Monaten viele Tiere zur Wasseraufnahme an den Wasserlöchern – die Beobachtung der Wildtiere ist zu dieser Jahreszeit garantiert.

Afrikascout - Klimatabelle_Maun

Wer wohnt da so, in Botswana?

Rund 2 Millionen Menschen leben in Botswana, die Mehrheit davon gehört zur ethnischen Gruppe der Tswana. Die ersten Bewohner des Landes waren die Barsawa (San), ursprünglich ein Jäger- und Sammlervolk. Sie wanderten im 4. Jahrhundert ein. Ihnen folgten im 16. Jahrhundert die Tswana aus Ostafrika. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fühlten sich die Tswana durch Buren und Zulus bedroht. Sie baten die Briten um Hilfe, die das Gebiet als „Betschuanaland“ 1885 unter britisches Protektorat stellten. Erst 1966 wurde das Land erst wieder eine unabhängige Republik. Die Landessprache ist Setswana, offizielle Amtssprache ist Englisch.

Das musst du in Botswana gesehen haben:

  1. Okavango Delta

Wie schon erwähnt: Da ist zum einen das großartige Okavango-Delta. Neben Bootsafaris und Pirschfahrten an Land ist eines  der größten Highlights ein Flug über das Delta – unbeschreiblich! In Kleinflugzeugen oder einem Heißluftballon kannst du das Labyrinth aus Flüssen, weiten Waldflächen und verschiedenster Tierarten aus der Luft beobachten und genießen. Unser Spezialtipp: Übernachte unbedingt im „Gunn’s Camp“, einem der letzten traditionellen, klassischen Safaricamps im Delta. Es grenzt an das Moremi Game Reserve mit Blick nach Chief’s Island. Unter Palmen und Ebenholz-Bäumen nächtigst du hier in Luxuszelten mit Bad und privater Aussichtsterrasse. Dicht im Buschland versteckt, bieten sie den nötigen Raum für Ruhe und Entspannung. Du kannst hier auch gleich Bootsfahrten durch verschiedene Kanäle oder eine Buschwanderung dazu buchen. Genial!

  1. Chobe Nationalpark

Wenn du Elefanten sehen willst, empfehlen wir dir einen Besuch des Chobe Nationalparks. Hier leben schätzungsweise 120.000 der sanften Riesen. Der Chobe-Fluss lockt darüber hinaus große Herden von Kaffernbüffeln und Zebras an.

  1. Makgadikgadi Pans

Ein weiteres Highlight sind die schon erwähnten Salzpfannen. Sie heißen Makgadikgadi Pans und sind zusammen so groß, wie das Land Portugal! Das muss man sich mal vorstellen! Die Pfannen waren einst große Seen, die nun zu endlosen, strahlendweißen Flächen geworden sind. Nur zur Regenzeit füllen sich einige mit lebensspendendem Wasser und werden zum Lebensraum für Zugvögel und Wanderherden. Mit zu diesem Gebiet gehören die bekannten Nxai Pans – Geburtsort von tausenden von Zebras, die dort, während der Regenzeit ihre Jungen gebären. Da wir uns hier übrigens fernab der Zivilisation und damit künstlicher Lichtquellen befinden, wirst du hier einen Sternenhimmel sehen, wie du ihn bestimmt noch nie vorher gesehen hast!

  1. Kalahari

Und wenn wir schon fernab der Zivilisation sind, schauen wir doch gleich noch ins unberührteste Wildschutzgebiet im südlichen Afrika: In das Central Kalahari Game Reserve. Mit 52.800 Quadratkilometern ist es gleichzeitig auch eines der größten Schutzgebiete. Endlose Weiten, in denen du pure Freiheit spüren kannst. Und ein Paradies für zahlreiche Tierarten auf Futtersuche.